gesellschaften_WAR MACHINE

gesellschaften | war machine_online

 

Di. 14.12.21 | 20:00

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Wir werden die letzten 6 Seiten des Kriegsmaschinen Plateaus gemeinsam lesen und eine vorläufige “Bilanz” ziehen. Lassen sich in der politische Theorie von Deleuze & Guattari Anschlüsse an die Gegenwart finden oder wurde sie von dieser überholt:

A book isn’t produced in order to be understood, but is rather a machine for producing desires … It’s not as a book that it could respond to desire, but only in relation to what surrounds it. A book is not worth much on its own. … So, it’s only because a book participates in a larger re-shuffling, a resonance between research and desire. A book can respond to desire only in a political way, outside the book. — Deleuze and Guattari

Gefährliche Fluchtlinien

gesellschaften | war machine

 

Di. 09.11.21 | 20:00

 

Bitte reservieren! Wir haben nur wenige Plätze. 

Es gilt 3G. Sie können auch online teilnehmen.

Zoom Meeting ID: 691 314 7323

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Wir werden das alte Kriegsmaschinenformat (Lesegruppe) in zwei kommenden Sessions zu einem vorläufigen Abschluss bringen und das Ende des Kriegsmaschinen Plateaus zusammen lesen und besprechen. Wir werden uns noch einmal dem Faschismus und dem gefährlichen Charakter der Fluchtlinien zuwenden. In diesen zwei Zitaten wird sowohl die Gefahr als auch die Aktualität des Problems benannt, dass wir schon in vielen Variationen diskutiert haben:

Fascism, Deleuze and Guattari suggest, implies a molecular regime distinct from molar segments: not the rigidity of state molarity but both the suppleness and the dangers of the line of flight.[…]The political problematique that emerges with Deleuze and Guattari’s conceptualisation of lines is accordingly this: if what holds the most promising creative potential also carries the most serious danger of destruction, and if the course of movement can be neither controlled nor predicted, then how to produce a politics of affirmative becoming without either getting bogged down in a regime of molar fascism or falling foul to a fascistic logic of destruction? – Leonie Ansems de Vries

What if fascism didn’t disappear at the end of WW II with the defeat of Hitler and Mussolini? Even more troubling, what if fascism can no longer be confined to political parties or ultra nationalist politicians but has become something much more diffuse that is spread across our societies as cultural expressions and psychological states? –  Mikkel Bolt Rasmussen

Es wäre gut/interessant, zum Thema Kriegsmaschine/Faschismus zwei Kapitel aus Brad Evans, Deleuze & Facsism – Security: war: aesthetics zu lesen, und zwar Kapitel 7 (Politics on the line) und Kapitel 8 (Fascist lines of the tokkōtai). Auf Wunsch schicken wir das Buch als pdf zu: Anfragen an gesellschaften@viertewelt.de.

Schall & Rauch

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Di. 06.07.21 | 19:00

 Eintritt frei | Zutritt unter 3G-Regel oder online teilnehmen

Zoom Meeting ID: 891 4226 2917

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Durch das Sommerloch haben sich die Taliban zurück auf die große Bühne geschlichen, rechtzeitig zum Jahrestag von 9/11. 20 Jahre nach dem Gegenangriff der USA haben sie, in einem Blitzkrieg ohne Schlacht, die Supermacht in die Flucht geschlagen. Diese hatte ihnen in den 80er Jahren den Boden bereitet, auf dem die Attacken in New York 2001 ausgeheckt wurden. Nachdem die Sowjets 1989 aus Afghanistan gejagt waren, formierten sich im Chaos des folgenden Bürgerkriegs und unter dem Eindruck der großen Schmelze des Kalten Krieges, neue politische Kräfte, die den „Westen“ zurück in die Geschichte zwangen (nach ihrem vermeintlichen Ende), gerade weil sie nicht auf die alte revolutionäre Geschichtslogik zurück griffen, die Marx von Hegel geerbt hatte. Mit Deleuze & Guattari könnte man diese asymmetrischen Krieger der Logik der Kriegsmaschine zurechnen, als Wiedergänger, die sich angeblich längst von der politischen Bühne verabschiedet hatten. Mudschaheddin, Taliban, Osama Bin Laden, Al-Qaida, ISIS und zurück zu den Taliban: die De- und Re-territorialisierungsbewegungen einer Kriegsmaschine, die inmitten der kapitalistischen Moderne ein seltsames Archaisch-Futuristisches Außen à la Mad Max markiert, und die sich sowohl der Moderne als auch der progressiven Revolution verweigert. 20 Jahre nach 9/11 und dem War on Terror, hat sich weltweit eine andere faschistoide Gegenkraft dazugesellt, die dem historischen Faschismus beunruhigend ähnlich sieht, und deren politische Implikationen schwer abzusehen sind. Auch hier lässt sich von einer Kriegsmaschine sprechen, die sich weltweit gegen die liberale Hegemonie in Stellung bringt und die Staaten selber in Kriegsmaschinen verwandeln will. Vor diesem Hintergrund planen wir den verbleibenden Teil des Plateaus zur Kriegsmaschine bis Ende des Jahres in 4 Sitzung durchzuarbeiten und gemeinsam im Nebel der Geschichte zu stochern, der vor unseren Augen in Schall und Rauch aufgegangen ist. 

STAATSAPPARAT 3

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Di. 06.07.21 | 19:00

Zoom Meeting ID: 839 2982 3095

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Noch einmal werden wir uns vor den Sommerferien mit dem Staatsparat beschäftigen, genauer mit dem an den Staat angepassten Subjektformen und seinen Gegenspielerinnen. Nach dem Sturm und Drang des Anti-Ödipus sind Deleuze & Guattari immer skeptischer geworden, inwiefern die Linke, in Bezug auf den Staat, überhaupt eine radikale oder auch konstruktive Rolle einnehmen kann. Sie waren vielmehr davon überzeugt, dass es in der Zukunft darum ginge, sich für den Staat unfassbar zu machen: „Goethe und Hegel, beides Staatsdenker, sahen in Kleist ein Monster, und Kleist hatte von vornherein verloren. Aber wie kommt es dann, daß er eine so eigenartige Modernität besitzt? Weil die Elemente seines Werkes Geheimhaltung, Geschwindigkeit und Affekt sind.”

Da wir jetzt wieder allmählich Veranstaltungen draußen abhalten, aus Zoom aussteigen und uns gegenüber sitzen werden, kommen die performativen und theatralen Kräfte, die für gesellschaften immer eine große Rolle spielen, hoffentlich wieder besser zur Geltung. In diesem Sinne: wie hältst du es mit dem Staat Genossin?

Fragen zum open air Treffen? Email an: gesellschaften@viertewelt.de Ansonsten see you on zoom.

STAATSAPPARAT 2

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Di. 08.06.21 | 20:00

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Deleuze and Guattari haben dem Staat die Kriegsmaschine als geschichtliche Macht beigestellt und den Staatsapparat in Abhängigkeit vom universellen Markt gedacht. Diese theoretischen Verflechtungen haben die Eigenschaft, gesellschaftliche Veränderungen nicht entlang von Widersprüchen zu denken, sondern von ihren Dysfunktionalitäten: “Darin offenbart sich die Identität von Gesellschafts- und Wunschmaschine: nicht Abnutzung macht ihre Grenze aus, sondern die Fehlzündung, sie funktioniert, wenn sie knirscht, wenn sie kaputtgeht, in kleinen Explosionen birst – die Dysfunktionen sind Teil ihres Funktionierens. […] Und je mehr alles aus dem Leim geht, desto besser läuft es – auf amerikanische Art und Weise.” (Anti-Ödipus). Bei der letzten Sitzung haben wir das Plateau über den Vereinnahmungsapparat anhand der kriegerischen Asymmetrie im Nahostkonflikt angewendet. Diesmal wollen wir uns damit beschäftigen wie der Staatsapparat mit den gesellschaftlichen Dysfunktionalitäten umgeht, die ihr Funktionen ausmachen. In der Tat scheint ja gerade vieles aus dem Leim zu gehen. Wir werden also weiter im Plateau 13 wildern!

>>  STAATSAPPARAT 1  <<

STAATSAPPARAT

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Di. 18.05.21 | 20:00

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Der Staat, als negatives Objekt der Begierde, spielte in der Geschichte der Linken eine zentrale Rolle. Im Schatten von Marx und Lenin ging es immer um Varianten seiner heroischen Abschaffung-Eroberung. Dieser obsessive Fokus hat sich im 21. Jahrhundert – nach dem Kalten Krieg – allmählich verschoben und ist weniger dramatischen und eher pragmatischer Haltungen gewichen. Deleuze und Guattari nehmen in dieser Geschichte eine theoretisch und praktisch ambivalente Position ein, indem sie die Staatsapparate historisch mit dem Ausschwärmen von Nomadischen Kriegsmaschinen verschalten und die Entstehung des Staats aus einer bestimmten Fortschrittsgeschichte „befreien“. Eines der überraschenden Symptome der Pandemie, die uns alle außer Atem hält, ist das Wiederaufflammen einer auf sozialen Medien bitter und mit viel Rauch ausgetragenen Polemik um die Frage, wie es die Linke mit dem Staat hält. Hier streitet man sich wie die Kesselflicker darüber, ob man den Staat intensiver in die Pflicht nimmt oder seine Einschnitte in die Bürgerrechte bekämpfen sollte. Nachdem wir in den letzten Veranstaltungen 3 Ausflüge in die Wunschmaschinen des Anti-Ödipus gemacht haben, um die Kriegsmaschinen besser zu „verstehen“, werden wir jetzt, aus gegebenem Anlass, wieder zum Staat aka Vereinnahmesapparat aus Tausend Plateaus zurückkehren. Vielleicht finden sich hier interessantere Antworten über das Verhältnis Staat/linker Politik als in einem rein polemischen für und wieder!?

appendix | wunschmaschinen | PART 2 L’Anti-ŒdipeL’Oréal

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Anti-Produktion | wunschmaschinen | # 2

L’Anti-ŒdipeL’Oréal 

Di. 23.03.21 | 20:00

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Die Netzwerke der Sozialen Medien sind zu politischen Akteuren von ungeheuren Ausmaßen gewachsen. Was sonst sollten sie sein als Wunschmaschinen im Sinne des Anti-Ödipus von Deleuze & Guattari?! Um die Mutationen der Kriegsmaschinen der Gegenwart zu verstehen, muss man zunächst die Natur dieser Wunschmaschinen verstehen lernen. Wie verschalten sich die Wünsche oder das Begehren und die digitalen und die sprachlichen Codes zu einem Mehrwert an politischem Chaos in maschinellen Gefügen? Die These von D&G vom Ende des Anti-Ödipus, das Gadgets Anhängsel (Appendix) von Wunschmaschinen sind, muss heute wahrscheinlich auf den Kopf gestellt werden: die Wunschmaschinen sind zu Anhängseln von Gadgets geworden. In Part 2 von APPENDIX WUNSCHMASCHINEN lesen wir zusammen online das Ende des Appendix und versuchen den Übergang zum Konzept der Kriegsmaschinen zu verstehen. Um diesen Übergang erfahrbar zu machen, gibt es eine filmische Überraschung.

L’Anti-ŒdipeL’Oréal | #4

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Anti-Produktion | wunschmaschinen | # 4

L’Anti-ŒdipeL’Oréal 

Di. 09.03.21 | 20:00

https://us02web.zoom.us/j/84722331817

Meeting ID: 847 2233 1817

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Die Netzwerke der Sozialen Medien sind zu politischen Akteuren von ungeheuren Ausmaßen gewachsen. Was sonst sollten sie sein als Wunschmaschinen im Sinne des Anti-Ödipus von Deleuze & Guattari?! Um die Mutationen der Kriegsmaschinen der Gegenwart zu verstehen, muss man zunächst die Natur dieser Wunschmaschinen verstehen lernen. Wie verschalten sich die Wünsche oder das Begehren und die digitalen und die sprachlichen Codes zu einem Mehrwert an politischem Chaos in maschinellen Gefügen? Die These von D&G vom Ende des Anti-Ödipus, das Gadgets Anhängsel (Appendix) von Wunschmaschinen sind, muss heute wahrscheinlich auf den Kopf gestellt werden: die Wunschmaschinen sind zu Anhängseln von Gadgets geworden. In Part 3 von APPENDIX WUNSCHMASCHINEN lesen wir zusammen online das Ende des Appendix und versuchen den Übergang zum Konzept der Kriegsmaschinen zu verstehen. Um diesen Übergang erfahrbar zu machen, gibt es eine filmische Überraschung.

L’Anti-Œdipe L’Oréal Part 3

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appendix | wunschmaschinen | PART 3

L’Anti-ŒdipeL’Oréal 

https://us02web.zoom.us/j/84722331817

Meeting ID: 847 2233 1817

Di. 23.02.21 | 20:00 | ONLINE – 19:45

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Die Netzwerke der Sozialen Medien sind zu politischen Akteuren von ungeheuren Ausmaßen gewachsen. Was sonst sollten sie sein als Wunschmaschinen im Sinne des Anti-Ödipus von Deleuze & Guattari?! Um die Mutationen der Kriegsmaschinen der Gegenwart zu verstehen, muss man zunächst die Natur dieser Wunschmaschinen verstehen lernen. Wie verschalten sich die Wünsche oder das Begehren und die digitalen und die sprachlichen Codes zu einem Mehrwert an politischem Chaos in maschinellen Gefügen? Die These von D&G vom Ende des Anti-Ödipus, das Gadgets Anhängsel (Appendix) von Wunschmaschinen sind, muss heute wahrscheinlich auf den Kopf gestellt werden: die Wunschmaschinen sind zu Anhängseln von Gadgets geworden. In Part 3 von APPENDIX WUNSCHMASCHINEN lesen wir zusammen online das Ende des Appendix und versuchen den Übergang zum Konzept der Kriegsmaschinen zu verstehen. Um diesen Übergang erfahrbar zu machen, gibt es eine filmische Überraschung.

L’Anti-Œdipe (L’Oréal)

Veranstaltung_online | Zoom Meeting | Vierte Welt

 
L’Anti-Œdipe L’Oréal

Wednesday 09.12.2020 | 17:00 – 22:00

appendix | wunschmaschinen

Meeting ID: 691 314 7323

 

“If you are trapped in the dream of the other, you are fucked.” — Deleuze

 “A book isn’t produced in order to be understood, but is rather a machine for producing desires … It’s not as a book that it could respond to desire, but only in relation to what surrounds it. A book is not worth much on its own. … So, it’s only because a book participates in a larger re-shuffling, a resonance between research and desire. A book can respond to desire only in a political way, outsidethe book.” — Deleuze & Guattari

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Heute morgen hatte ich einen Traum. Jemand, den Ich flüchtig kenne, und von dem ich immer das Gefühlt hatte, dass er zu anderen ein leicht ödipales Verhältnis aufbaut, so als ob das sein normaler Umgangsmodus wäre, diese Person also, dieser Künstler sprach im Traum in einem Raum, der mir sehr vertraut ist, zu ein Gruppe von Freunden und ich war Teil der Adressierten. In der Vergangenheit bildete ich mir immer ein, dass er auch ein ödipales Verhältnis zu mir hat. Aber an diesem frühen Morgen sagte er zu allen, mit einer sehr sanften Stimme und in seinem lustigen aber leicht nervigen Akzent in Englisch: „man kann doch Trump nicht auf die Theorie von D&G reduzieren!“. Er sprach in den Raum zu Allen, aber schaute mich dabei böse und durchdringend an. Ich wachte mit einem unbeschreiblichen Gefühl der Schwächung auf. In diesem Zustand gab ich dem Traum einen Namen: L’Anti-Œdipe L’Oréal

Die Benennung machte ihn schlagartig zu einem kollektiven Traum. Die narzisstische Honigfalle hatte ja schon lange zuschnappt, von der ersten Sekunde eigentlich und sowohl die Verliebten als auch die Angewiderten waren verführt und gebannt. Ausgestattet mit der unerschöpflichen Energiequelle „Aufmerksamkeit“ wuchs der Tacky Tyrann in den Himmel des kollektiven Unbewussten. Und jetzt, wo die Ratten das sinkende Schiff noch gar nicht verlassen haben und doch die Pest das Land schon längst verwüstet, genau jetzt muss man sich aus der Wirklichkeit des Imaginären wieder zurückziehen, um nicht selber Irre zu werden, im Honigland wo Kapitalismus & Schizophrenie fließen. Wir müssen uns wieder den Träumen der Texte zuwenden, genug von dieser beknackten Wirklichkeit. Wir hören ja schon Stimmen! Es geht wieder um Konzepte und nicht mehr um den Laberstrom des Schizo in Chief sondern um die abstrakte Maschine, die ihn hervorgebracht hat. Der doppelte Ödipus T + D&G = Wer träumt hier wen? Wir müssen uns losreißen, neu orientieren auf diese Suche begeben und werden daher diesmal von Tausend Plateaus zum Anti-Ödipus springen, von den Kriegsmaschinen zurück zu den Wunschmaschinen und lesen in Vorbereitung und zusammen online den Appendix: Programmatische Bilanz für Wunschmaschinen.

 

link to PDF Anti-Ödipus and extra Appendix

https://www.dropbox.com/sh/8im5dct6r1l3rqd/AABGlLt2ErPKVy_XDB-fk7hta?dl=0

 

 

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This morning I had a dream. Someone whom I know fleetingly and of whom I always had the feeling that he was building up a slightly Oedipal relationship with others, as if that were his normal way of dealing with others, so this person, this artist, spoke in this dream, in a room I’m very familiar with to a group of friends and I was part of the addressee. In the past I always imagined that he also had an Oedipal relationship with me. But this early morning he said to everyone, in a very soft voice and in his funny but slightly annoying accent: “You can’t reduce Trump to the theory of D&G!” He spoke to everyone in the room, but gave me an angry and penetrating look. I woke up feeling incredibly weak. In this state I gave the dream a name: L’Anti-Œdipe L’Oréal. 

The name suddenly made it a collective dream. The narcissistic honey trap had snapped shut for a long time, from the first second actually and both the lovers and the disgusted were seduced and banned. Equipped with the inexhaustible source of energy “attention”, the Tacky Tyrant grew into the heaven of the collective unconscious. And now, when the rats have not even left the sinking ship and yet the plague has long since devastated the country, right now you have to withdraw from the reality of the imaginary in order not to become mad yourself, in honey land where capitalism & schizophrenia flow. We have to go back to the dreams of the lyrics, enough of this stupid reality. We already hear voices! It’s again about concepts and no longer about the babble-flow of the Schizo in Chief but about the abstract machine that produced him. The double Oedipus: T + D&G = Who is dreaming whom here? We have to tear ourselves away, re-orientate ourselves on this search and therefore this time we will jump from a Thousand Plateaus to the Anti-Oedipus, from the war machines back to the machines of desire and read together online and in the Appendix: Programmatic balance sheet for machines of desire.

 

zoom meeting: 08.12.20 | 0nline 19:45 | Start 20:00

 

Die Veranstaltung ist jederzeit offen für alle Interessierte, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Bye Bye Covfefe!

gesellschaften

 
 Bye Bye Covfefe! 

Di. 07.11.2020 | 19:00

zoom meeting: 17.11.20 | 0nline 19:45 | Start 20:00

zoom web link: https://us02web.zoom.us/j/83608490256


Der Text »The Green Sticky Spawn of the Stars« kann per Email angefordert werden:

gesellschaften@viertewelt.de


Technische Info zu den den Online Veranstaltungen

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Dachtet ihr etwa wir befinden uns in einer offen Schlacht mit Regeln und Ehre? Die Kriegsmachine liebt den Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt. In einer Woche könnte alles schon entschieden sein oder auch etwas ganz anderes passieren. Wenn der Staat in eine suizidale Kriegsmachine verwandelt wird, ist alles möglich. Die DaDa Welt die Trump geschaffen hat (Covfefe) wird uns noch lange beschäftigen. 

Lass uns die Analyse beginnen mit dem Text »The Green Sticky Spawn of the Stars« – Trump, Affekt, Fernsehen im Chthulucene von Stephan Trinkaus beginnen. Deleuze und Guattari kommen hier zum Einsatz.

 

Entwickelt und gehegt von: Sebastian Eis, Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Der Weltgeist vor der Nacht danach

politiken_online

Di. 03.11.2020 | 20:00

Ab 19:45 online: https://us02web.zoom.us/j/6913147323

 

war machine _online

Mi. 04.11.2020 | 20:00  

Ab 19:45 online: https://us02web.zoom.us/j/89163432286

 

Ein Online Lockdown Prototype. politiken meets the war machine Plateau.

Hegel sah Napoleon am 13. Oktober 1806 aus seinem Arbeitszimmer in Jena vorbei reiten und hat angeblich ausgerufen: voilà der Weltgeist zu Pferde. Hegels Weltgeist bewegt sich auf den “vernünftigen Endzweck der Geschichte” zu. Und seinen Agenten können wir bei ihrer Arbeit, die Welt zu bewegen, beobachten. Napoleon OK – aber was ist mit Hitler möchte man Hegel fragen? Zeigt sich in ihm der Welt(un)geist?

Erinnert sich noch jemand an Silvio Berlusconi, Jörg Haider, Pim Fortuyn, Ronald Schill? Waren das die Wasserträger des Welt(un)geistes, die eine ganze Weile lang rumstolpern mussten um langsam wieder Tritt zu fassen um heute wild durch die Welt zu stampfen?.

Am Dienstag Abend (03.11 | 20:00), in der Nacht, in der Trump wiedergewählt werden könnte, im Moment der Entscheidung, die Geschichte machen könnte, wollen wir gemeinsam den Welt(un)geist anrufen, indem wir die Jahrzehnte seit dem Ende des Kalten Krieges und dem “Ende der Geschichte” in zufälligen und willkürlichen Details Revue passieren lassen.

Am Mittwoch Abend (04.11. | 20:00) wissen wir mehr und folgen Deleuze und Guattari, die Hegels Dialektik der Geschichte das Konzept der Kriegsmaschine entgegengesetzt haben. Für sie entfaltet sich Geschichte nicht stetig dialektisch und meist kriegerisch, um dabei Überkommenes auf den zurückliegenden, blutverschmierten Treppenstufen des Fortschritts liegen und verrotten zu lassen. Die Geschichte gipfelt nicht im Staat. Auch wenn es in der Geschichte entscheidende Schlachten gibt, die Kriegsmaschine überfällt sie immer wieder aus dem Hinterhalt und beraubt die Geschichte ihrer eindeutigen Richtung und Bestimmung.

Wir bitten alle, die an diesem Double Feature teilnehmen, Material und Geschichten, zu der extrem unsicheren Situation, in der wir uns gerade befinden, mit zu bringen und mit uns zu teilen. Wir hatten uns gefreut im Haus der Gemeinen gemeinsam an die Arbeit zu gehen, aber die Vierte Welt muss wie alle Theater im November schließen. Lasst uns also gemeinsam eine Onlineversion der Doppelveranstaltung zu (er)finden.

Fluchtlinien wohin?

gesellschaften

 
 Fluchtlinien wohin? 

Di. 06.10.2020 | 19:00

 

Für alle Veranstaltungen, auch für die eintrittsfreien gesellschaften Veranstaltungen ist eine verbindliche Reservierung mit Angabe von Namen und Telefonummer bzw. email Adresse erforderlich.

Geprüft, begutachtet und unter Hygieneauflagen begegnen wir uns wieder Face to Face im House of Commons. Nicht vor Mitte November werden wir über die technischen Voraussetzungen für eine sinnvolle Kombination (Hybrid) zwischen face to face und online Teilnahme verfügen.

Das traditionelle Abendbrot dürfen wir nicht mehr anbieten. Bringt Eure Stullen bitte selber mit.

 

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Wir gehen immer noch davon aus, dass es sich bei Deleuze & Guattari um ein linkes politisches Theoriegebäude handelt, auch wenn es mittlerweile Rechtsdeleuzianer gibt. Dennoch machen sie es uns nicht leicht, eine politische Linie aus den Texten zu lesen oder auch nur die Konzepte zum Leben zu erwecken. 

Was ist das z.B. für ein merkwürdiger, philosophischer Begriff, diese Kriegsmaschine? Und wie funktioniert der Begriff der Maschine überhaupt. Was können wir mit diesen Begriffen heute noch anstellen, über unsere Gegenwart hinaus, entlang ihrer Fluchtlinien.. D & G  beklagen in Tausend Plateaus, dass die Nomadische Kriegsmaschine historisch gesehen von den Staaten nicht nur besiegt und angeeignet wurde, sondern die Staaten selber eine global operierende Kriegsmaschine unterhalten, die nicht mit den Armeen identisch ist. Sie kommen aber auch zur hoffnungsvollen Überzeugung, dass diese Niederlage einhergeht mit einem Ausschwärmen von neuen Kriegsmaschinen, die sie auch als Fluchtlinien bezeichnen und die sich selbst vom Krieg gelöst haben. Daraus ergeben sie die „Politiken“ von D&G als Studium von Linien und dem Versuch etwas von diesen Fluchtlinien theoretisch einzufangen:  

 

“Whether we are individuals or groups, we are made up of lines and these lines are very varied in nature. The first kind of line which forms us is segmentary – of rigid segmentarity (or rather there are already many lines of this sort): family – profession; job – holiday; family- and then school- and then the army- and then the factory- and then retirement. 

And each time, from one segment to the next, they speak to us, saying: ‘Now you’re not a baby any more’; and at school, ‘You’re riot at home now’; and in the army, ‘You’re not at school now’ … In short, all kinds of clearly defined segments, in all kinds of directions, which cut us up in all senses, packets of segmentarized lines. At the same time, we have lines of segmentarity which are much more supple, as it were molecular. It’s not that they are more intimate or personal they run through societies and groups as much as individuals. They trace out little modifications, they make detours, they sketch out rises and falls: but they are no less precise for all this, they even direct irreversible processes. 

But rather than molar lines with segments, they are molecular fluxes with thresholds or quanta. A threshold is crossed, which does not necessarily coincide with a segment of more visible lines. Many things happen on this second kind of line – becomings, micro-becomings, which don’t even have the same rhythm as our ‘history’. […] At the same time, again, there is a third kind of line, which is even more strange: as if something carried us away, across our segments, but also across our thresholds, towards a destination which is unknown, not foreseeable, not pre-existent. This line is simple, abstract, and yet is the most complex of all the most tortuous: it is the line of gravity or velocity, the line of flight …”

 

Gilles Deleuze and Claire Parnet, Dialogues – Many Politics/Politiken (1977)

 

Die Veranstaltung ist jederzeit offen für alle Interessierte, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Entwickelt und gehegt von: Sebastian Eis, Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Es geht wieder los! Die Kriegsmaschinen vermehren sich und wir verfolgen ihre Spuren …

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 Es geht wieder los! Die Kriegsmaschinen vermehren sich und wir verfolgen ihre Spuren … 

Di. 09.09.2020 | 19:00

zoom web link: https://us02web.zoom.us/j/83608490256

 

 

Technische Info zu den den Online Veranstaltungen

 

Für alle Veranstaltungen, auch für die eintrittsfreien gesellschaften Veranstaltungen ist eine verbindliche Reservierung mit Angabe von Namen und Telefonummer bzw. email Adresse erforderlich.

Geprüft, begutachtet und unter Hygieneauflagen begegnen wir uns  wieder Face to Face im House of Commons. Ob und wie wir eine online Teilnahme an der Veranstaltung ermöglichen ist noch unklar denn es sind nicht alle notwendigen Hürden genommen.

 

Das traditionelle Abendbrot dürfen wir nicht mehr anbieten. Bringt Eure Stullen bitte selber mit.

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In unserer Lektüre des Kapitels zur Kriegsmaschine aus den Tausend Plateaus von Gilles Deleuze und Félix Guattari ist immer die Frage leitend gewesen, ob und wie sich aus der Begrifflichkeit von Deleuze und Guattari andere, neue Linien des Begreifens der aktuellen politischen Entwicklungen gewinnen lassen. 

Die Art und Weise, wie über Covid-19, Black Lives Matter, neue Faschismen oder die Klimakatastrophe geredet wird, empfinden wir meist als sehr unbefriedigend und unangemessen. Die offene und gleichwohl konzentrierte Auseinandersetzung mit Texten von Deleuze und Guattari (und auch anderen) sucht das zu ändern.

 

Bevor wir die Lektüre dieses Kapitels fortsetzen und dann gemeinsam überlegen, welches Kapitel aus Tausend Plateaus oder auch dem Anti-Ödipus wir als nächstes lesen wollen, möchten wir als Wiedereinstieg nach der Sommerpause einen Text besprechen, der aus den Lektüren und Gesprächen in der Vierten Welt über das Kriegsmaschinen-Kapitel heraus entstanden ist und uns vielleicht, hoffentlich, als Resümee einiger Grundbegriffe (insbesondere des Maschinenbegriffs) von Deleuze und Guattari und als Basis unseres weiteren Vorgehens dienen kann: der noch unfertige Versuch von Sebastian Eis, die politische Philosophie von Deleuze und Guattari als eine Politik des Werdens zu rekonstruieren:

 

Manuskript bitte per email per mail anfordern: gesellschaften@viertewelt.de.

Die Veranstaltung ist jederzeit offen für alle Interessierte, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Entwickelt und gehegt von: Sebastian Eis, Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Sie haben uns nie einen Rosengarten versprochen

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 Sie haben uns nie einen Rosengarten versprochen 

Di. 16.06.2020 | 20:00 | 19:45 online

zoom web link: https://us02web.zoom.us/j/83608490256

 

Technische Info zu den den Online Veranstaltungen

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Letztes Meeting vor der Sommerpause.

 

Deleuze und Guattari reden viel von Pflanzen, Tieren und Metamorphosen, aber sie haben uns nie einen Rosengarten versprochen. Auch wenn sie alle möglichen Arten von Maschinen ins Spiel bringen und den Kriege blühen lassen, verweigern sie uns Metaphern und Ideologien. 

Wir sollen uns frei fühlen, mit ihren Texten und Konzepten unser eigenes Ding zu machen und nicht nach der Wahrheit oder einem tieferen Sinn zu suchen. Auch die Reihenfolge des Lesens wird uns überlassen. So haben wir also die letzten zwei Jahre ihre Texte aus Tausend Plateaus den politischen Ereignissen und Tagesgeschehen angepasst und Verknüpfungen hergestellt. 

Manchmal eng am Text oder auch sehr weitmaschig, versponnen sogar verloren. Man kann die Texte von D&G in ihre theoretischen Bestandteile zerlegen und auf einen Inhalt hin verstehen wollen. Dabei entgeht einem zwangsläufig die Form des Schreibens. Die Form alleine neigt jedoch zur konzeptuellen Geschwätzigkeit des Nachplappern.  D&G haben ungewollt viele Papageien hervorgebracht. Es ist also nicht einfach, das Verhältnis von Form und Inhalt so in den Blick zu bekommen, dass ein Wirklichkeitsbezug entsteht, der mehr als Beschreibungen zu bieten hat. 

Diese kollektive Anstrengung wird uns auch in der Letzten Session vor der Sommerpause beschäftigen. Es ist ja ordentlich was los in der Welt und niemand kann vorhersagen was als nächstes kommt. Die gesellschaftlichen Formationen und harten Segmente sind in Bewegung geraten, die Leute werden vor unseren Augen revolutionär. Das ideale Terrain also, sich weiter mit D&G zu beschäftigen.

Es geht weiter auf der großen Irrfahrt durch die 1000 Plateaus von Deleuze und Guattari und ihr seit alle eingeladen jederzeit an Bord zu kommen! In diesem Sinn, interessierte Quereinsteiger, Autodidakten und Spezialisten vereinigt Euch.

 

Entwickelt und gehegt von: Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Unabtrennbare Macht

gesellschaften

 
Unabtrennbare Macht

Di. 02.06.2020 | 20:00 | 19:45 online

zoom web link: https://us02web.zoom.us/j/88252810847

 

Technische Info zu den den Online Veranstaltungen

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Der Staat changiert in Tausend Plateaus zwischen einer gesellschaftlichen Realität und einem immer von Formen des Außen (Metamorphosen der Kriegsmaschine) bedrohten Prinzips der Vereinnahmung / Vereinheitlichung / Verinnerlichung. Dieses Prinzip der Souveränität ist schon in sich gedoppelt: mythologisch als der Herrscher-Zauberer (der Einäugige) und der Juristen-König (der Einhändige). Ein kurzer Dumézil-Exkurs wird diese, in Tausend Plateaus nur angedeutete, Zusammenhänge klären.

 

Wir werden unsere Lektüre auf Seite 601 fortsetzen und auf den Begriff der Schwelle stoßen (Stadt-Schwelle, Staats-Schwelle). Clastres beschreibt, wie schwer es für klassische Historiker zu verstehen war/ist, dass jemand ein Häuptling ist und dennoch keine Macht hat. Der Häuptling hat ein gewisses Prestige, die Macht jedoch “ist von der Gesellschaft nicht getrennt”, d.h. es gibt keine Teilung in Herrscher und Beherrschte. Es gibt aber eine drohende Schwelle der Macht, deren Überschreiten verhindert, aber dadurch auch antizipiert wird.

 

Wir nähern uns allmählich dem Kapitalismus und den Funktionen des Vereinnahmungsapparates.

 

Es geht weiter auf der großen Irrfahrt durch die 1000 Plateaus von Deleuze und Guattari und ihr seit alle eingeladen jederzeit an Bord zu kommen! In diesem Sinn, interessierte Quereinsteiger, Autodidakten und Spezialisten vereinigt Euch.

 

Entwickelt und gehegt von: Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Ewiger Staat

Veranstaltung_online | Vierte Welt

 
Di. 19.05.2020 | 20:00 | 19:45 online
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Wir befinden uns mit unserer Lektüre in 13. Kapitel von Mille Plateau, Der Vereinnahmungsapparat, in dem die Idee einer Evolution mit der sich der Staat herausgebildet hat oder die Idee von der Existenz eines Urstaates verworfen wird. Die These ist, in “primitiven” Gesellschaften ist der Staat bereits als “Vorgefühl” vorhanden. Der Staat existiert noch nicht, aber es gibt Formen in denen er schon wirksam ist ohne das Staat bereits existiert. Ihm gegenüber stehen Bewegungsformen die den Staat abwehren ihn damit allerdings auch antizipieren. Es gibt auf der molekularen Ebene “kollektive Mechanismen, die die Entstehung einer Zentralmacht gleichzeitig abwehren und antizipieren” schreiben Deleuze und Guattari. An einer “Konsistenzschwelle” erscheint der Staat, der aber weiterhin mit den widerstreitenden Formen, die ihn hervorgebracht haben, koexistiert. Sein Erscheinen markiert eben nicht eine evolutionäre Stufe, die alles als Vorgeschichte hinter sich lässt oder sich auf der “höchsten Stufe” der Entwicklung für immer festsetzt. 

Es geht weiter auf der großen Irrfahrt durch die 1000 Plateaus von Deleuze und Guattari und ihr seit alle eingeladen jederzeit an Bord zu kommen! In diesem Sinn, interessierte Quereinsteiger, Autodidakten und Spezialisten vereinigt Euch.

 

Entwickelt und gehegt von: Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Dicke Backen die Zweite

gesellschaften | Zoom meeting

 
Dicke Backen die Zweite

Di. 05.05.2020 | 20:00 | 19:45 online

zoom web link: https://zoom.us/j/92049560116

 

Technische Info zu den den Online Veranstaltungen

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Die letzte Ausgabe der “war machine” hatten wir, mit einem Verweis auf die aktuell aufgeblasenen dürren, bleichen Austeritätsbacken des Staates, damit begonnen das 13. Plateau, 7000 v. Ch. – Vereinnahmungsapparat (Seite 588) zu lesen und gemeinsam zu diskutieren. Unsere Lektüre über den “Ursprung des Staates” entbehrt nicht eines gewisses Witzes angesichts der öffentlichen Besorgnis über die länger werdende Liste sog. failed states, zu denen man, Peter von Becker im Tagesspiegel von heute (4.5.20) folgend, auch die USA zählen darf. Bevor wir auf der Seite 596 fortfahren, wenden wir uns drei offen gebliebenen Fragen der letzten Runde, die drei, auf den ersten Blick irritierende, Perspektivwechel beschreiben: 1. Für den Staatsapparat und die Organisation der Arbeit ist die Verkrüppelung eine Voraussetzung. (S. 589) 2. Es ist nicht das Land, das allmählich die Stadt erschafft, sondern das Land wird von der Stadt erschaffen (S.594). 3. Sprache ist für die Übersetzung da nicht für die Kommunikation (S.596).

 

Es geht weiter auf der großen Irrfahrt durch die 1000 Plateaus von Deleuze und Guattari und ihr seit alle eingeladen jederzeit an Bord zu kommen! In diesem Sinn, interessierte Quereinsteiger, Autodidakten und Spezialisten vereinigt Euch.

 

Entwickelt und gehegt von: Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin

Dicke Backen

gesellschaften | Zoom meeting

 
Dicke Backen

Di. 21.04.2020 | 20:00 | 19:45 online

 zoom Meeting Id:  232 141 223 (If using your zoom account)

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Der Staat bläst gerade in seine bleichen, dürren Austeritätsbacken und bäumt sich mühsam und unwillig auf, wie ein schlafender Riese. Und dabei werden alte und neue Dynamiken in Gang gesetzt. In den USA munkelt man vom kommenden Kriegsrecht. Marcron schwelgt im on Guerre… on Guerre … und Söder gefällt sich in der Rolle des robusten Machers, an dessen väterliche Brust das Volk sich lehnen kann. Mehr denn je hadern Teile der Linken mit dem Staat und sieht das Autoritäre an jeder verwaisten Häuserecke herumlungern. 

Aber was ist eigentlich der Staat, von dem wir als Bürger alle Teile sind und in dessen Namen er/sie scheinbar souverän handelt? Gute Gründe damit zu beginnen das 13. Plateau, 7000 v. Ch. – Vereinnahmungsapparat (Seite 657) zu lesen und gemeinsam zu diskutieren. Auf der großen Irrfahrt durch die 1000 Plateaus von Deleuze und Guattari und ihr seit alle eingeladen jederzeit an Bord zu kommen!

 

Entwickelt und gehegt von: Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Das suizidale Unternehmen Faschismus

gesellschaften 

 
 Das suizidale Unternehmen Faschismus 

Di. 07.04.2020 | 19:00 | 18:45 online

zoom Meeting Id:  232 141 223 (If using your zoom account)

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Plateaus sind laut Deleuze & Guattari offene Ringe, die sich immer wieder neu zu unerwarteten Serien und Text-Wirklichkeits-Gebilden verknüpfen lassen, weil es den Leserinnen überlassen ist mit den Ringen je nach Bedarf zu “spielen”. Diese “Verantwortung” der Leserinnenfunktioniert nur, wenn die Autoren nicht beanspruchen, die Herren der Ringe zu sein und bereit sind, sich von ihrem realen und fiktivem Scheitern treiben zu lassen. Eigentlich sind wir in der letzten Session auf das Plateau 9, 1933 – Mikropolitik und Segmentarität ausgewichen, auf der Spur der Faschimustheorie von D&G. Wir werden dort online weiter machen und natürlich Corona nicht ignorieren.

 Faschismus ist laut D&G ein suizidales politisches Unternehmen, in dem der Staat in eine Kriegsmaschine verwandelt wurde und seiner Auflösung zustrebt. Sounds familiar? Das Nomadische und Sesshafte, Mikro- und Makrophysik, Re- und Deterritorialisierung sind die Vektoren, mit denen D&G operieren und ihre

abstrakten Maschinen bereitstellen. Wenn alle zu hause sitzen (Territorium), weil Viren nomadisieren (Deterritorialisierung), könnte diese Perspektive, in der Stunde der großen Ambivalenz, des sich

entfaltenden Ereignisses, nützlich sein!?

 

Entwickelt und gehegt von: Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin

Entkommen!?

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ENTKOMMEN!?

Di. 03.03.20  | 19:00 – 23:00

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Nach einem Abend zu den aktuellen politischen Verhältnissen in Brasilien und der speziellen Art und Weise, in der die Schizoanalyse im brasilianischen Kontext Fuß fassen konnte, erinnern wir noch einmal an die Notwendigkeit, die politische Theorie von Deleuze und Guattari an die Wirklichkeit anzuschließen und als sehr konkrete Beschreibungen derselben auszulegen. 

Auch wenn die begrifflichen Konzepte ein Eigenleben haben und als reine Abstraktionen gesehen und genossen werden können, sind sie doch auch gerade deswegen auch in der Lage intensive Verhältnisse zu Realitäten einzugehen. D&G betreiben Universalgeschichte und versuchen gleichzeitig den ausgetretenen Pfaden der Historie zu entkommen, und so öffnen sich manchmal unverhoffte Einblicke in die Strukturen der Gegenwart und den Verbindungen die sie zur Vergangenheit unterhalten. 

Noch sind wir bei der Metallurgie und den Schmieden im Unterschied zu den Sesshaften und Nomaden. Aber schon öffnet sich der Blick auf einen neuen Horizont und wir erreichen den fragilen Rand von Plateau 12

… join us!

 

Entwickelt und gehegt von: Nicolas Siepen und Dirk Cieslak.

Speaker of the house: Marcus Reinhardt

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Brasilianisches Special: MOLECULAR REVOLUTION IN BRAZIL

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Brasilianisches Special: MOLECULAR REVOLUTION IN BRAZIL

Vorgestellt von Nicolas Siepen

 

Di. 11.02.20  | 19:00 – 23:00 neue Anfangszeit

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In seiner späten Arbeitsphase hat Félix Guattari in den 1980er Jahren viel Zeit in Brazilien verbracht und seine Erfahrungen zusammen mit der brazilianischen Psychoanalytikerin Suely Rolnik in dem Buch Micropolítica: Cartografias do desejo festgehalten: “Before being a work on philosophy, psychoanalysis or politics, this book is a kind of travel journal. Suely wrote it after the trip that she and I made across Brazil, looking for individuals and groups as well as being found by intensities and desires along the way. 

 

These fragments, blocks of ideas, pieces of conversations, letters, debates, conferences, confidences—montages that Suely has made of statements by me, by her, by many others—are then a break with the bonds of the individualization of enunciation. They are, I would say, a love at first sight with the collective intelligence and sensibility of this country.” (Félix Guattari).

 Auf der Fluch vor der Militärdiktatur ist Suely Rolnik in den 1970er Jahren nach Paris gezogen und hat dort bei Gilles Deleuze Philosophie studiert und sich von Guattari “analysieren” lassen: “After all, totalitarian regimes do not impinge only upon concrete reality, but also upon this intangible reality of desire. 

It is an invisible, but no less relentless, violence. From the micropolitical point of view, regimes of this kind tend to establish themselves in the life of a society when the connections with new universes in the general alchemy of subjectivities multiply beyond a threshold, causing veritable onvulsions. 

 

These are privileged moments in which the movement of individual and collective creation becomes intensified, but which also harbor the risk of unleashing microfascisms once a certain threshold of destabilization is crossed.” (Suely Rolnik). 

 

Diese Zusammenarbeit hat in Brasilien dazu geführt, dass die Schizoanalyse dort in einer besonderen Weise Fuß fassen konnte. Ich habe die letzten zwei Monate in Brasilien verbracht und mit verschiedenen Leuten über die aktuelle politische Situation Gespräche geführt und aufgenommen. 

Für die kommende Session, kann ich berichten was sich in Brasilien abspielt und wie darauf in den schizoanalytischen Kreisen reagiert wird. Danach können wir weiter zusammen am Kriegsmaschinen Plateau arbeiten. 

Bis dahin und zur Einstimmung schlage ich diese beiden Texte von Suely Rolnik zur Lektüre vor:

https://www.e-flux.com/journal/23/67809/deleuze-schizoanalyst/

https://www.e-flux.com/journal/86/163107/the-spheres-of-insurrection-suggestions-for-combating-the-pimping-of-life/

 

Das PDF von MOLECULAR REVOLUTION IN BRAZIL liegt in der dropbox unter aktuell! Keinen Zugang? E-mail an gesellschaften@viertewelt.de senden.

Lob des Metall

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Lob des Metall

Di. 01.10.19  + 5.11 | 18:00 – 22:00     

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Plateau 12 über die Kriegsmaschine mündet in einer fulminanten Analyse über Schmiede, Metallurgie und einem „Lob“ auf das Metall an sich. 

Diese Passage ist laut Fredric Jameson eine der zentralen Entwürfe von TP. Skeptischer ist er allerdings über die in Plateau 13 über den Staat als Vereinnahmungsapparat entwickelten Thesen.  Wir befinden uns also in TB an einer entscheidenden Stelle (Fluchtlinie) und dem rauschenden Übergang von einem Plateau zum nächsten.

 

“Aus diesem Grund darf man erwarten, in der Analyse nomadischer Texte und mikrologischer Kriegsmaschinen die interessantesten Passagen zu finden. (Was den Staat angeht, bezieht sich das Interesse der jeweiligen Analysen vor allem auf den Vorgang des „Vereinnahmung“, der Aneignung und Annexion, die der Staat an seinen Satelliten ausübt, auf seinen begleitenden nomadischen und Guerillagruppen.) 

Die großartige Szene über Schmiede und Metallurgie ist es, in der sich die Demonstration einer Deleuzeschen ideologischen Analyse finden lässt, eine Analyse auf der Grundlage der Dualismen von Hjelmslevs Linguistik, die ihre Stärke aus Deleuze’ und Guattaris Insistieren auf der Exteriorität bezieht. 

Denn nicht nur die Kriegsmaschine ist dem Staat “äußerlich”. In gewissem Sinn ist alles, was in Tausend Plateaus theoretisiert wird, ein Phänomen der Exteriorität, da die Sprache der Interiorität, Subjektivität, Identität, der warmen Nacht, in der „alle Katzen grau sind“, selbst eines der polemischen Ziele des Deleuzeschen Denkens ist. 

Exteriorität jedoch, die nun plötzlich Beziehung bedeutet, öffnet ein gegebenes Phänomen zum Außen hin. Dadurch wird das einzelne Phänomen – sei es ein Text oder eine soziale Individualität – zu größeren externen Kräften in Beziehung gesetzt. Das traditionelle Vokabular der Ideologieanalyse ist ja ein relativ begrenztes, in dem für jedes dieser einzelnen Phänomene – für einen Text, eine Idee oder auch eine soziale Klasse –

 

Äquivalente gesucht werden und der Versuch unternommen wird, eine Korrelation herzustellen zwischen diesem und jenem Aspekt des Überbaus und der Bedingungen im Unterbau bzw. der Infrastruktur. Die Doktrin der Externalität transcodiert dies alles auf nützliche Weise und ermöglicht einen elastischeren Umgang mit dem Vorgang des Transcodierens, in dem es nicht

mehr um das Etablieren einer einfachen Eins-zu-eins-Korrelation zwischen zwei bereits vorhandenen Einheiten (beispielsweise Literatur und Gesellschaft) geht, sondern darum, zu zeigen, wie jeder Text Fluchtlinien kennt, die aus ihm selbst heraus führen, wie er scheinbar autonom ist, doch tief in seiner Struktur eine Art von Referenzialität birgt, eine Art Bewegung

aus sich selbst heraus zu etwas anderem hin.”

 

Marxismus und Dualismus bei Deleuze | Fredric Jameson

(Der ganze Text ist in the dropbox folder AKTUELL – Kein Zugang? Please sende eine E-Mail.)

links:

 

US military is a bigger polluter than as many as 140 countries – shrinking this war machine is a must. the conversation, 24.06.2019

http://theconversation.com/us-military-is-a-bigger-polluter-than-as-many-as-140-countries-shrinking-this-war-machine-is-a-must-119269

 

A Republic, If You Can Keep It: Masha Gessen Talks Autocracy with Timothy Snyder.

Brooklyn Historical Society, 25.05.2017

https://www.youtube.com/watch?v=EvW3rLd45Dw&t=3556s

»If it’s (Trump) Hitler, we can’t do anything, and if it’s not Hitler, we don’t need to do anything.«

 

Aaron Schuster, “The Debt Drive: Philosophical Anthropology and Political Economy”  A Jnanapravaha Mumbai Conference. 14.01.19  

https://www.youtube.com/watch?v=jX2N_vOidtY

 

»Is capitalism a humanism?«

Am Rand des Plateau 12

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Am Rand des Plateau 12 

Di. 03.12.19  | 19:00 – 23:00 neue Anfangszeit

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Zum Ende des Plateaus 12 wird der Boden immer dünner und brüchiger. D&G haben begonnen, auf der Suche nach der Bedeutung von Metall und der historischen Verortung der Metallurgie und des Schmieds, die räumlichen Topologie zwischen dem glatten und den gekerbten Raum um den durchlöcherten Raum zu erweitern (Minen und Schweizer Käse). 

Durch die Löcher dringen Begriffe aus anderen Plateaus in den Text ein: Phylum, Rhizom und der Organlose Körper treten in ein seltsames Verhältnis. D&G überlassen es ja bekanntlich den Leserinnen, in welcher Reihenfolge die Plateaus gelesen werden können. Da wir uns nur auf zwei Plateaus konzentrieren (12+13), entstehen so manchmal große Lücken im konzeptuellen Gefüge. 

Für die nächste Session kann es sich daher lohnen vorher das Plateau 6: “Wie schafft man sich eine organlosen Körper”, über das Wochenende zu lesen. D&G bieten selten angewandte Interpretationen von politischen Situationen an, sondern bewegen sich auf einem abstrakten Level, springen wild durch die Geschichte oder graben wie ein Maulwurf im Dunklen. Um die Abstrakten Maschinen, die D&G konzeptuell erschließen, “verstehen” zu können, müssen sie daher immer wieder in den jeweiligen politischen Kontexten konkretisiert und ausprobiert werden. 

So gesehen wäre es interessant das Lob des Metalls, das D&G hier singen, und ihr Interesse in die geschichtliche Bedeutung von Minen und dem Abbau von Metallen und anderen Stoffen, im Kontext der aktuellen Diskussionen um das Anthropozän zu diskutieren. Ich sehen gerade auf Facebook, dass Reza Negarestani sein online Seminar “One Thousand & One Nights and A Handful of Plateaus” am The New Centre for Research & Practice beendet hat und eine Session über die Kriegsmaschine auf youtube veröffentlicht wurde. 

Es könnte eine gute Vorbereitung sein, sich diese Diskussion anzuhören: “Finally, the last session of the New Centre course on A Thousand Plateaus after more than fifty hours. This was probably the longest course Adam and I have taught. As I was talking to Adam, I’m so glad that it is over now at last. But given the long journey with friends / participants, I’m a bit sad that it ended. Thank you everyone who participated in this Odyssean course.”

https://www.youtube.com/watch?v=SGK2KpBbJjg

Lob des Metall 2

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Lob des Metall 2

Di. 01.10.19  + 5.11 | 18:00 – 22:00

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Plateau 12 über die Kriegsmaschine mündet in einer fulminanten Analyse über Schmiede, Metallurgie und einem „Lob“ auf das Metall an sich. 

Diese Passage ist laut Fredric Jameson eine der zentralen Entwürfe von TP. Skeptischer ist er allerdings über die in Plateau 13 über den Staat als Vereinnahmungsapparat entwickelten Thesen.  Wir befinden uns also in TB an einer entscheidenden Stelle (Fluchtlinie) und dem rauschenden Übergang von einem Plateau zum nächsten.

 

“Aus diesem Grund darf man erwarten, in der Analyse nomadischer Texte und mikrologischer Kriegsmaschinen die interessantesten Passagen zu finden. (Was den Staat angeht, bezieht sich das Interesse der jeweiligen Analysen vor allem auf den Vorgang des „Vereinnahmung“, der Aneignung und Annexion, die der Staat an seinen Satelliten ausübt, auf seinen begleitenden nomadischen und Guerillagruppen.) Die großartige Szene über Schmiede und Metallurgie ist es, in der sich die Demonstration einer Deleuzeschen ideologischen Analyse finden lässt, eine Analyse auf der Grundlage der Dualismen von Hjelmslevs Linguistik, die ihre Stärke aus Deleuze’ und Guattaris Insistieren auf der Exteriorität bezieht. 

Denn nicht nur die Kriegsmaschine ist dem Staat “äußerlich”. In gewissem Sinn ist alles, was in Tausend Plateaus theoretisiert wird, ein Phänomen der Exteriorität, da die Sprache der Interiorität, Subjektivität, Identität, der warmen Nacht, in der „alle Katzen grau sind“, selbst eines der polemischen Ziele des Deleuzeschen Denkens ist. Exteriorität jedoch, die nun plötzlich Beziehung bedeutet, öffnet ein gegebenes Phänomen zum Außen hin. 

Dadurch wird das einzelne Phänomen – sei es ein Text oder eine soziale Individualität – zu größeren externen Kräften in Beziehung gesetzt. Das traditionelle Vokabular der Ideologieanalyse ist ja ein relativ begrenztes, in dem für jedes dieser einzelnen Phänomene – für einen Text, eine Idee oder auch eine soziale Klasse –

 

Äquivalente gesucht werden und der Versuch unternommen wird, eine Korrelation herzustellen zwischen diesem und jenem Aspekt des Überbaus und der Bedingungen im Unterbau bzw. der Infrastruktur. Die Doktrin der Externalität transcodiert dies alles auf nützliche Weise und ermöglicht einen elastischeren Umgang mit dem Vorgang des Transcodierens, in dem es nicht

mehr um das Etablieren einer einfachen Eins-zu-eins-Korrelation zwischen zwei bereits vorhandenen Einheiten (beispielsweise Literatur und Gesellschaft) geht, sondern darum, zu zeigen, wie jeder Text Fluchtlinien kennt, die aus ihm selbst heraus führen, wie er scheinbar autonom ist, doch tief in seiner Struktur eine Art von Referenzialität birgt, eine Art Bewegung

aus sich selbst heraus zu etwas anderem hin.”

 

Marxismus und Dualismus bei Deleuze | Fredric Jameson

(Der ganze Text ist in the dropbox folder AKTUELL – Kein Zugang? Please sende eine E-Mail.)

links:

 

US military is a bigger polluter than as many as 140 countries – shrinking this war machine is a must. the conversation, 24.06.2019

http://theconversation.com/us-military-is-a-bigger-polluter-than-as-many-as-140-countries-shrinking-this-war-machine-is-a-must-119269

 

A Republic, If You Can Keep It: Masha Gessen Talks Autocracy with Timothy Snyder.

Brooklyn Historical Society, 25.05.2017

https://www.youtube.com/watch?v=EvW3rLd45Dw&t=3556s

»If it’s (Trump) Hitler, we can’t do anything, and if it’s not Hitler, we don’t need to do anything.«

 

Aaron Schuster, “The Debt Drive: Philosophical Anthropology and Political Economy”  A Jnanapravaha Mumbai Conference. 14.01.19  

https://www.youtube.com/watch?v=jX2N_vOidtY

»Is capitalism a humanism?«