Diskurs

Do. 28.04.22  |  18:00 – 22:00

Am ersten Abend nehmen wir uns Zeit. 

Vier Stunden wollen wir, das Team von Trauma – rechte Zukunft / deutsche Geschichte(n) zusammen mit Gästen unseres Programms und denen, die zu uns kommen, sprechen, zuhören, und durcharbeiten. Ihr seid herzlich eingeladen, teilzunehmen und eure Perspektive, Gedanken und Erfahrungen mit uns zu teilen. Die Veranstaltung ist als gemeinsames Gespräch konzipiert. 

Seit wir das Programm vorbereiten, haben wir uns gefragt, wie wir zusammen kommen können, wie miteinander sprechen, wie Räume teilen. Mit diesen Fragen sind wir schon mitten im Thema; sie sind Teil des Programms und der Grund, warum wir diese Reihe machen. Wir wollen uns annähern. Unsere unterschiedlichen Perspektiven auf die Geschichte von rechter Täter*innenschaft und ihren Folgen, speziell die deutsche Situation, ihre Vergangenheit und Gegenwart anschauen. Wer spricht warum aus welcher Perspektive? Wir wollen ein Netz spannen unserer Positionen und unserer Differenzen zu Trauma, Trauma und Kunst, Detraumatisierung und Healing als Begriffe, als Zuschreibungen. Wer kann wie miteinander sprechen? Zuschreibungen sind ein Thema, Machtverhältnisse auch und unser Wunsch zusammen zu kommen.

 

von und mit

Jacqueline Saki Aslan (Künstler*in, Migrationsforscher*in), Markus Brunner (Sozialpsycholog*in und Soziolog*in), Wirya Budaghi (Künstler*in und Performer*in), Tetta Marie Carangi (Künstler*in, Performer*in), Tahir Della (Aktivist*in, Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland Bund e.V.), Adetoun Küppers-Adebisi (Medien- und Gender-Aktivist*in und Diversity-Coach, Coalition of Cultural Workers Against the Humboldt Forum, Black Berlin Biennale), Michael Küppers-Adebisi (Lyriker*in und Multimediakünstler*in,Coalition of Cultural Workers Against the Humboldt Forum, Black Berlin Biennale), Julia*n Meding (Künstler*in, Performer*in), Massimo Perinelli (Historiker*in, Rosa-Luxemburg-Stiftung), Isabel Raabe (Publizist*in und Kurator*in, TALKING OBJECTS), Benedikt Stoll (Künstler*in, Mitbegründer*in der Guerilla Architects), Anna-Lena Werner (Kunsthistoriker*in und Kurator*in) u.a.

 

Trauma – rechte Zukunft / deutsche Geschichte(n) ist ein Projekt des Instituts für Widerstand im Postfordismus und der Vierten Welt, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg.

Unterstützt durch Medienparterschaft taz die tageszeitung

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