Erotics, Poetics and the incomplete

Gäste und Freunde Roni Katz and Nir Vidan

Brief study group at Vierte Welt

Please remember to provide a negative covid test or proof of full vaccination upon arrival.

Please register before by sending an email to n.vidan@hzt-berlin.de

Admission free

Fr. 03.09.21 | 18:00 – 21:00 
Fr. 07.09.21 | 18:00 – 21:00 
Di. 31.08.21 | 18:00 – 21:00 

_EN

This is an invitation to gather.
We would like to gather around words.
We would like to gather around books and the people who wrote them.
We would like to read together and let language resonate.
We would like to see what happens when we gather to read, think and talk.

We are not experts in what we want to share, we bring the texts that move us. We are excited to see what conversation these texts open up in relation to the practice of being human, and of being human amongst other humans and nonhumans.

Each session will include a reading and a lightly facilitated conversation, we will be tuned to who’s there and what they bring with them.
This brief study group is a part of the project “Assembly Instructions” that will be presented at Tanzfabrik in the first week of November, supported by the Berliner Sennat 

On the menu:

Tue. 31.8
18:00-21:00
reading: Audre Lorde: The Uses Of The Erotic (1978)
watching: Audre Lorde, The Berlin Years / a film by Dagmar Schulz (2012)
“Recognizing the power of the erotic within our lives can give us the energy to pursue genuine change within our world, rather than merely settling for a shift of characters in the same weary drama. For not only do we touch our most profoundly creative source, but we do that which is female and self-affirming in the face of a racist, patriarchal, and anti-erotic society.”

Fri. 3.9
18:00-21:00
reading: Refusing Completeness, a conversation between Fred Moten, Stefano Harney and Stevphen Shukaitis in relation to their book all incomplete
“It’s almost like this thing where you realize friendship is what survives knowing one another. Friendship comes before knowing one another and it survives knowing one another. It survives the rules of individuation that incarcerates the difference that actually make friendship possible. It both anticipated and survives individuation. It survives individuation by giving the lie to the idea that difference comes in individual units, that it comes as a function of particles, rather than forces.”

Tue. 7.9
18:00-21:00
We would like to keep this session open. In the end of the second session we will briefly discuss some options and will plan according to the desires and curiosities in the space.

The entrance is free. No ticket required. Due to covid number of participants is restricted.
Please register before by sending an email to n.vidan@hzt-berlin.de
Please remember to provide a negative covid test or proof of full vaccination upon arrival.

Looking forward,
Roni Katz and Nir Vidan
www.ronikatz.net

Gefährliche Arbeit

Gäste und Freunde | Workshop

Gefährliche Arbeit kommt zum ersten Mal für eine Woche der Wissensteilung und Vernetzung zusammen.

Fr. 23.08.21 – So. 29.08.21 | täglich 10:00 – 20:00 

_DE | EN

Gefährliche Arbeit ist ein Netzwerk von und für FLINTA*- Theaterschaffende, die an der Schnittstelle von Kunst und Technik tätig sind. Gefährliche Arbeit arbeitet an Strategien der Selbstorganisation, Wissensteilung, Vernetzung und Solidarität. Gefährliche Arbeit ist offen für alle, die sich mit unserem Code of Conduct identifizieren und solidarisieren. Gefährliche Arbeit ist queer FLINTA*, gefährliche Arbeit ist gefährlich.

Anmeldung: mail@gefaehrlichearbeit.de

Mit Unterstützung von Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR – #TakeNote // Das FELD – Theater für junges Publikum //

 

Eintritt nur mit vorheriger Anmeldung

Spirale

Theater und Performance

 REN SAIBARA 

Di. 12.08 – Fr. 16.08  | tgl. 20:00 – 21:00

Eine theatral-tänzerische Erkundung krankhafter Arbeitsmoral

_DE

Mit einer Choreographie zwischen Schreibtisch, Stuhl und Laptop erkundet die japanische (Butoh-) tänzerin und Performerin Haruka Tomatsu die Auswirkungen von entgrenzter Arbeit auf den Körper, die Bewegung und das Wesen der Menschen. In Zusammenarbeit mit der Regisseurin Ren Saibara und der Dramaturgin Viola Köster macht die Tänzerin Stress und Karrieredruck auf der Bühne sichtbar und hinterfragt die oft selbstgewählte Ausbeutung mit Ernsthaftigkeit und Humor.

Macht meine Arbeit mich wirklich glücklich?

In Japan versteht man unter dem Namen „Karoshi“ den Tod durch Überlastung, in Deutschland ist Burnout ein weitverbreitetes Phänomen, das gerade auch solche Arbeiter*innen trifft, die besonders leidenschaftlich bei der Sache sind. Im Sog der Arbeit übernimmt dann schleichend die Arbeitssucht das Ruder und die Person, die sich selbst scheinbar perfekt zu managen vermag verbrennt innerlich und wird leer und arbeitsunfähig.

Der Drang zur Selbstoptimierung im Arbeitskontext beschäftigt die Dramaturgin Viola Köster bereits seit 2009. Ihre wissenschaftliche Recherche zur Entwicklung von Arbeitssucht und Selbstausbeutung im Umfeld von NGOs, wurde zum Ausgangspunkt der Theaterarbeit. „Die Spirale“ nimmt nun das Thema mit vollem Körpereinsatz und unter Zuhilfenahme dreier Sprachen unter die Lupe und hinterfragt so die gesellschaftlich weltweit angesagte gut gelaunte Verausgabung zwischen Büro, Fitnessstudio und Insta-Selfie-Account. Gibt es einen Ausweg aus der Spirale? Oder geht es immer so weiter?

Wer oder was stoppt eine Maschine, die ich selber bin? (Ren Saibara)

Ren Saibara ist japanische Regisseurin und Performerin. Sie interessiert sich für die Mechanismen hinter aktuellen gesellschaftlichen Problemen, die global und zeitübergreifend zu sein scheinen – und kontrastiert in ihren Arbeiten häufig die deutsche und japanische Perspektive auf ein Thema. Mit der Politikwissenschaftlerin und Dramaturgin Viola Köster arbeitet sie seit 2019 daran, die freiwillige Verausgabung einzelner im Beruf auf der Bühne zu hinterfragen. Haruka Tomatsu studierte Butoh Technik, zeitgenössischen Tanz sowie Theaterwissenschaften. Seit 2016 arbeitet sie als freie Choreographin, Tänzerin und Performerin

Konzept/Regie: Ren Saibara | Performance/Choreographie: Haruka Tomatsu | Konzept/Text/Dramaturgie: Viola Köster | Ausstattung: Michaela Muchina | Licht-/Sound-/Videodesign: Sebastian K. König | Outside-Eye: Annett Hardegen

Eine Produktion von Ren Saibara, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und unterstützt mit Mitteln der Projektförderung Friedrichshain-Kreuzberg.

Oberes Foto Original: (c)Leon Ospald

Gallerie Foto Serie: (c) Franziska Cazanave

 

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