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On(going) Trauma #2 – Backlashes: erhöhte rechte Alltagspräsenz

Institut für Widerstand im Postfordismus

 

Im Juni entsteht in der gemeinsamen Arbeit mit Hai Anh Trieu ein Austauschformat als Reaktion auf den Anstieg rechter Alltagspräsenz, politischer Macht und Gewalt.

 

Sa. 22.06.24  |  15:00 – 19:30 Uhr

 Eintritt  frei, Anmeldung erbeten

 

Welche Art der Auseinandersetzung mit Gewalt können die Künste schaffen? Wie lassen sich Traumata erfahrbar machen, wenn Worte scheitern?
Die Reihe „On(going) Trauma“ öffnet gemeinsam mit Ko-Kurator*innen, Gäst*innen und den anwesenden Teilnehmer*innen einen Raum, um aus pluralen Perspektiven über künstlerische Forschungspraktiken im Umgang mit Trauma zu sprechen und von ihnen zu lernen. Wie ist ein Miteinander trotz unterschiedlicher Voraussetzungen, Betroffenheit und Involviertheit möglich? Vorgestellt werden diverse künstlerische und kuratorische Praktiken, in denen situiertes Wissen und Hintergründe systematischer Macht- und Gewaltstrukturen diskutiert, aktivistische und marginalisierte Perspektiven beleuchtet werden. In sechs Gesprächsrunden werden Diskurse aufgegriffen, die sich mit verschiedenen Schwerpunkten auseinandersetzen. Die Veranstaltungen sind als solidarische Netzwerktreffen, als offene Runden konzipiert, bei denen alle Teilnehmenden dazu eingeladen sind, mit zusprechen.


Weitere Informationen zur Gesamtreihe: LINK ZUR ÜBERBLICKSEITE


#2 Backlashes: erhöhte rechte Alltagspräsenz

Im Juni entsteht in der gemeinsamen Arbeit mit Hai Anh Trieu ein Austauschformat als Reaktion auf den Anstieg rechter Alltagspräsenz, politischer Macht und Gewalt. Hai Anh Trieu und Elisa Müller laden dazu verschiedene Künstler*innnen und Aktivist*innen ein, um über ihre Wahrnehmung der Situation zu sprechen und mit uns zu teilen, wie das ihre Praxis beeinflußt.

Welche Ressourcen stehen oder stehen uns gerade nicht zur Verfügung – in einer Zeit in der überall, auch in der Kunst- und Kulturförderung, die finanziellen Mittel gekürzt werden? Wie kann eine fruchtbare Allyschaft unter den verschiedenen Communities aussehen? Welche Aktionen planen wir und welche Zukunftsängste oder Hoffnungen hegen wir? Was liegt uns am Herzen? Wie können wir uns gegen Instrumentalisierungsbestrebungen zur Wehr setzen und uns gegenseitig beschützen?

Wir wollen versuchen, solidarische Verbindungslinien zu ziehen. Dabei verstehen wir den Austausch und das Vernetzen selbst als widerständige Praxis.


Konzept/Organisation Juni Hai Anh Trieu und Elisa Müller

von und mit (künstlerischen und aktivistischen) Beiträgen von Anujah Fernando, Dominique Haensell, Luce deLire, Pham Minh Duc, Zwoisy Mears-Clarke

Awarness Mine Pleasure Bouvar

 

Gesamtkonzept Anna Lena Werner, Elisa Müller (Institut für Widerstand im Postfordismus) 

Ko-Kuratiert u.a. von Mykola Ridnyi, Hai Anh Trieu, Alper Turan


Mit Beiträgen u.a. von Anujah Fernando, Alper Turan, Dominique Haensell, Hai Anh Trieu, İz Öztat, Lada Nakonechna, Lela Ahmadzai, Luce deLire, Katharina Ludwig, Mine Pleasure Bouvar, Minh Duc Pham, Mykola Ridnyi, Olexii Kuchanskyi, Omer Fast, Rana Eweiss, Rabih Mroué, Shira Wachsmann, Yael Bartana, Zwoisy Mears-Clarke

Awareness Mine Pleasure Bouvar

Grafik Lea Kontak

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Nora Gores

Projektassistenz Ariadna Blanch López

 

Die sechsteilige Kunst- und Diskursreihe On(going) Trauma ist initiiert vom Institut für Widerstand im Postfordismus/Elisa Müller und Anna-Lena Werner in Kooperation mit Vierte Welt in Berlin, gefördert durch Hauptstadtkulturfonds.


Sprache: deutsch, Übersetzung für Zuschauer*innen ins Englische bei Bedarf


Foto: Pham Minh Duc

Ausstellungstitel: Chuyện của Hoa / A Bouquet of Stories

Das Foto zeigt die Arbeit “Chuyện của Hoa / A Bouquet of Stories“ von Pham Minh Duc, die auch im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt wird.

 

Datum

Sa, 22.06.24

Uhrzeit

15:00

Preis

Eintritt frei

Labels

Diskurs,
Veranstaltungsreihe