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AUto*ANgst / Eine Installation

Hardegen, El-Mokdad + Maas

Do. 02.02.23  |  19:00  –  20:00

 Eintritt  5  Euro

Autos und Angst bestimmen uns von klein auf: wir werfen einen Blick dahin, woher wir kommen – wer wir geworden sind.

AUto*ANgst entwirft verschiedene Perspektiven auf Nähe, Identität und Zuschreibungen, die wir uns selbst geben oder die auf uns projiziert werden.


Teil 1: AUTOSTAAT   
Hier begeben sich Johannes Maas und Kerim El-Mokdad auf „therapeutische Spurensuche“. Es ist ein Versuch, die Beziehung zu Vätern neu zu verstehen. Eine Videoinstallation als kollektive Verhandlung über die immer noch stark festgeschriebenen männlichen Rollenbilder. AUTOSTAAT ist eine transmediale Werkschau. Eine Dekonstruktion der kulturellen Männlichkeit. Es ist kein Happy End. Es ist der Beginn einer Therapiesitzung.

Teil 2: mach mir Angst, komm näher!   Übersetzt das Gefühl von Alleinsein. Ein transformierter Schmerz, der in musikalische Bilder gepackt, das Gefühl überbrückt, nicht zu Hause zu sein in der Welt. In ‘mach mir Angst’ stehen sich Mutter und Sohn gegenüber. Ein Blick in die Zukunft und einer in die Vergangenheit. Wie schnell verändert sich das Bild von uns selbst? Wie sehen wir uns, was ist dafür entscheidend? Welche Rolle spielen die Bilder, die uns umgeben, wie sehr versuchen wir mit ihnen eins zu werden? In den Bildern und der Musik entsteht ein Raum, der die Unverbundenheit überbrückt und das Gefühl des nicht dazu zu gehören verschwimmen lässt.

 

 

ANgst: Annett Hardegen (Konzept), Valentina Primavera (Raum und Konzept), Yulie Themstedt (Sound), Federico Neri (Video) mit Dirk CieslakJacob Dobers, Thomas Fränzel, Ari Hardegen, Michael Krause, Martina Neu, Marcus Reinhardt, Tucké Royale

eine Produktion mit Vierte Welt gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Autostaat: von Kerim El-Mokdad und Johannes Maas mit Ali El-Mokdad, Florian Maas und Dirk Cieslak, Musik: Gessica Zinni aka “Taimashoe”, Kerim El-Mokdad und Johannes Maas, Stimme: Rabia Caliskan, Szenografie: Valentina Primavera
, Dramaturgie: Maren Rieger, Sounddesign: Matthias Brunner, Technik: Sebastian König-Hajman, Produktion: AUTOSTAAT

gefördert durch Stadt Zürich Kultur und den Kanton Zürich Fachstelle Kultur

 

 

Fotos: Valentina Primavera, Johannes Maas

Datum

Do, 02.02.23

Uhrzeit

19:00 - 20:00

Preis

Eintritt 5 Euro

Labels

Installation