BLOCK

Reihe | Theater, performative Führungen, Film, Installation

 
BLOCK # 1 bis 4

eine Vierte Welt Produktion

Über das Leben im Wrack der Fortschrittsmoderne

 2021 – Nächste Produktion aus dieser Reihe demnächst sichtbar dokumentiert und archiviert- BLOCK #4 / Cordiale 

Künstlerische Leitung: Dirk Cieslak und Annett Hardegen

Ausstattung: Valentina Primavera

Video: Federico Neri

Performance: Johanna Ackva, Aurora Alfieri, Elena Caronia, Fiorella Di Gregorio, Carry McILwain, Marcus Reinhardt

Sounddesign & Live Sound: Macarena Solervicens Ruz

O-Ton-Aufnahme: David Matteucci

Drohnenpilot: Daniele Romano

Ausstattung Mitarbeit Rom: Elina Vaakanainen

Ausstattung Mitarbeit Berlin: Kallia Kefala

Technik: Sebastian König

Produktionsleitung: Martina Neu

Von und mit Minni Gråhn, Sannah Nedergård, Marcus Reinhardt, Mariel Jana Supka, primavera*maas, Julia Krause, Nadine Vollmer, Sebastian K König, Elina Kritzokat, Annett Hardegen, Markus Alanen und Dirk Cieslak

Eine Produktion von Vierte Welt, gefördert durch den Regierenden Bürgermeister – Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit der Theaterakademie der Universität der Künste Helsinki und in Kollaboration mit Felipe Cusicanqui.  Mit Unterstützung des Goethe-Instituts Helsinki und des Finnischen Kulturministeriums.

 

Von und mit Dirk Cieslak, Jeroen de Boer, Kaveh Ghaemi, Johannes Maas, Pedram Py, Annett Hardegen, Schokofeh Kamiz, Tereschkowa Obaid, Valentina Primavera, Marcus Reinhardt, Solmaz Shahbazi, Mariel Jana Supka, Judith van der Werff und Monika Wiedemer.

Von und mit Jan Bachmann, Dirk Cieslak, Dennis Daniel, Annett Hardegen, Thomas Hechelmann, Lena Mody, Kovo N´Sonde, Lea Nagano, Heike Pelchen, Ulrich Peltzer, Valentina Primavera, Marcus Reinhardt, Ren Saibara, Tamara Saphir, Judith van der Werff u.v.a.

Showdown

Theater | Judith Förster 

 
Showdown

Fr. 18.09 | Sa. 19.09 | So. 20.09.2020 | jeweils 20:00  

 

From a formal handshake to the clash of bodies, the duet showdown probes potential coexistences, by means of care, sabotage, desire, mechanics, collaboration, dominance, rhythm, aesthetics.

 

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Inspiriert von Monique Wittigs Le Corps Lesbienne und Octavia Butlers Roman Parable of the Sower zeigt SHOWDOWN episodenhaft das Aufeinandertreffen und Ko-Existieren zweier Individuen.

 

In einem unheimlichen und gleichzeitig provisorisch-hoffnungsvollen Umfeld, finden die Tänzerinnen Nanna Stigsdatter Mathiassen und Judith Förster Möglichkeiten sich zu begegnen.

     Paragliding /

                    Knotting /

     Masking /

                              Waterfall /

Mit Bezug auf die Welten von Neo-Western und Survivalism verschwimmt in SHOWDOWN die Grenze zwischen Duett und Duell, Kollaboration und Sabotage.

 

Inspired by Monique Wittig’s Le Corps Lesbienne and Octavia Butler’s novel Parable of the SowerSHOWDOWN imagines episodically the meeting and co-existence of two individuals. In a strange and at the same time provisional-hopeful environment, the two dancers Nanna Stigsdatter Mathiassen and Judith Förster find opportunities to meet.

     paragliding /

                    knotting /

     masking /

                              waterfall /

 

With reference to the worlds of Neo-Western and Survivalism, in SHOWDOWN the line between duet and duel, collaboration and sabotage becomes blurred.

 

Mit Maske und Sicherheitsabstand

 

Please wear a mask and keep distance.

 

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Beirut – Meeting the Saints

Performance Claudia Basrawi

 
BEIRUT – MEETING THE SAINTS

Eine persönliche Annäherung an Beirut: einst kosmopolitisch, weltoffen und konfessionell so durchmischt wie kaum eine andere Stadt im Nahen Osten, nun durch kriegerische Auseinandersetzungen in den letzten Jahrzehnten tief beschädigt und dadurch ein Symbol dessen, wie wir aus europäischer Sicht auf diese Region blicken.

Do.08.10 | Fr.09.10 | Sa.10.10 jeweils 20:00  So.11.10.2020 | 18:00

Eintritt: Berlin Pass: 3 € | Ermäßigt 7 € | Normal 11 €

Claudia Basrawi lässt uns an ihrer persönlichen Sicht auf Beirut und ihren familiären Hintergrund, einer christlichen syrisch-irakischen Familie, die während des libanesischen Bürgerkriegs das Land verlassen hat, teilhaben. Nach langer Abwesenheit kehrt Basrawi zurück in die Stadt ihrer Kindheit und erlebt sie nun aus einer fremd/vertrauten Perspektive. Das Durchstreifen der bekannten oder fremden urbanen Umgebung, abseits der gewohnten Wege, eröffnet neue Sichtweisen und eine andere Art der Wahrnehmung.

Mit zahlreichen Zeichnungen, die in den letzten Jahren entstanden sind, mit Audiospuren und Fotos aus und über Beirut werden Orte und Themen aus einem subjektiven Blickwinkel betrachtet und dokumentiert. Sich dabei selbst als Referenzpunkt zu verorten ist Teil einer Herangehensweise die sich an der Tradition von Edward Said und seiner Kritik an westlichen Vorstellungen vom “Orient” orientiert. Das Publikum wird durch die vorgetragenen Texte, mittels Tonspuren und dem verschiedenen Bildmaterial auf eine Reise durch die Stadt mitgenommen; Architektur und Menschen verschmelzen und werden zu Mustern der Stadt.

Der Nahe Osten ist mehr als die Heimat des Islam; von je her sind auch Christen sehr stark mit dieser Region verbunden und leben bis heute dort. Beirut – Meeting the Saints zeichnet am Beispiel dieser Stadt ein Bild, das dem westlichen Vorurteil und seiner oft einseitigen Wahrnehmung gegenüber dem Nahen Osten und seinen Menschen eine differenziertere Sichtweise entgegensetzt.

 

Text | Dramaturgie | Realisation | Zeichnungen | Performance Claudia Basrawi

Rauminstallation Cristina Nyffeler

Künstlerische Produktionsleitung | Dramaturgie Anna Bergel  

Visual Art Consulting Rebecca Riedel | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kerstin Böttcher

 

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.