Als Nonne und als Verletzter II

Performance

 
Als Nonne und als Verletzter II

Lina Krüger

Fr. + Sa. 23. + 24.11.2018

 

„Als Nonne und als Verletzter“ ist ein sich ständig wandelndes Konzertformat und

funktioniert wie ein begehbares Musikvideo.

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„…in einer klebrigen Landschaft, einer Landschaft, deren Nässe mir vorher nie aufgefallen war, die gar keine wirklichen Käfer mehr bewahrte, fand ich die Salbe und das Werkzeug für die Salbung. Anmutig wie aus der Werbung lag es da, aber ich konnte mich irgendwie nicht damit verbinden. Es war mir dann doch zu glitschig. Also blieb ich vorerst ohne Verbindungen. Mein Reissverschluss machte Faxen. Und die Schicht ging gleich los. Auf zehn pochenden Perlen stieg ich weiter und war schon ganz übergangsgrün…“

 

„Als Nonne und als Verletzter“ ist ein Projekt von L. Krüger, das Hörspiel, Installation und Konzert miteinander verschränkt. Ein begehbares Musikvideo in dem sich kontemplative Naturwahrnehmung und Cyborg-Transformationen kreuzen, dessen Kulissen sich ständig drehen, dessen Stimmungen Stille und Krach verweben, aus dem Raum heraus agieren, Instrumente formen.

 

Durch die Lieder und Texte flackern die Dämonen „Nonne“ und „Verletzter“. Mal als theatrale Figuren, mal als fiebrige Visionen, mal als vor Sehnsucht schielende Spiegelbilder.

 

Die Performance ist als wandelbares, sich entwickelndes Experimentier- und Showformat konzipiert. 

 

Im März 2018 wurde es erstmal im Ballhaus Ost Berlin gezeigt, seitdem wird es in unterschiedlichen Räumen und Variation aufgeführt.

WER BAUT DIE STADT? – EIN GESPRÄCHSMARATHON

Diskurs

 

WER BAUT DIE STADT ? – Ein Gesprächsmarathon

Projektwerkstatt No-Image und der Initiative Was ist Ökonomie?

 

Ein Diskussionsformat, welches seit Sommer 2018 verschiedene Akteure der aktuellen Stadtentwicklung zur Herausforderung “Wohnraum zu schaffen” befragt.

Sa. 22.11.18 

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Um der Wohnungsnot in Berlin zu begegnen, da sind sich Senat und Immobilienunternehmen einig, muss mehr gebaut werden. So sollen bis 2030 knapp 200.000 neue Wohnungen entstehen, um den steigenden Bedarf zu decken. Dabei hat die Stadt mit dem Ausverkauf von Grundstücken und landeseigenem Wohnraum seit den 1990ern viele Hebel aus der Hand gegeben, und sieht sich nun der Logik des Marktes unterworfen. Helfen soll daher die Privatwirtschaft, die nun mit neuen Fördermitteln dazu bewogen werden soll, aktiv Wohnraum zu schaffen. Aber lässt sich ein Immobilien- und Investmentunternehmen tatsächlich so leicht vor die Zügel spannen? Profitiert der findige Investor nicht von dem, was im Marktsprech „Angebotsverknappung“ heißt? Und warum eigentlich sind Wohnungen derzeit so beliebte Spekulationsobjekte? Wer investiert? Woher kommt das Geld? Und wem gehört die Stadt?

Diese und weitere Fragen wollen wir in unserem fünften Gespräch mit Till Johannes Brühöfener-McCourt, Head of Research der Ziegert Bank- und Immobilienconsulting GmbH, besprechen.

Ziegert Bank- und Immobilienconsulting GmbH ist Berlins größter Wohnungsverkäufer. Das Unternehmen, das seit 1985 in Berlin tätig ist, verkauft nicht nur, sondern vermietet auch, agiert als Kreditgeber und entwickelt eigene Bauprojekte.

WER BAUT DIE STADT? – EIN GESPRÄCHSMARATHON ist ein Diskussionsformat, welches seit Sommer 2018 verschiedene Akteure der aktuellen Stadtentwicklung befragt, mit dem Ziel ihre unterschiedlichen Handlungslogiken, Perspektiven und Probleme zu verstehen und die Herausforderungen “Wohnraum zu schaffen” zu identifizieren. Es ist ein Sammeln, Zusammentragen und Gegenüberstellen. Bohrungen ins Zeitgeschehen.Der Gesprächsmarathon ist eine Kooperation zwischen der Projektwerkstatt No Image der TU Berlin und der Initiative Was ist Ökonomie? der HU Berlin.

No-Image beschäftigt sich in Kooperation mit dem Lehrstuhl Chair for Urbanization (CUD) mit der Frage der Berliner Außenstadtentwicklung & -wachstums.

http://www.no-image.de/

Was ist Ökonomie? setzt sich ein für eine kritische Wirtschaftswissenschaft und hinterfragt ökonomische Selbstverständlichkeiten.

https://wasistoekonomie.de/

Gefördert durch die FSB.

Sprache: deutsch.

Freies Theater – Teil 5

Finale | Teil 5

 
Say bye & dream on

Nadine Vollmer & Rima Najdi

 

Sa. 10.11.2018 | 20:00 | So. 11.11.2018 | 18:00 | Bar/Kasse 19:30 | Karten 3/7/11 € | Premiere

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It’s time to say goodbye.

The beginning is not nice. Maybe there’s a more poetic introduction to it.

It’s time to say goodbye.

You’re invited to a gathering of farewells. There are no hard cuts, there are only transitions and a glass of champagne.

Welcome.

 

Von und mit: Nadine Vollmer | Rima Najdi | primavera*maas | Marcus Reinhard | Maja Milich  Martina Neu | Sebastian K. König.

4. Teil: Fr. 26.10 und Sa. 27.10

‘feels like haven‘ * irgendwas mit liebe

Von und mit Annett Hardegen, Marcus Reinhard, Malte Scholz und primavera*maas, Federico Neri, Martina Neu.

3. Teil: Sa 23.06.2018 + So 24.06.2018

„/me followed by an action“

Von Cornelius Puschke, mit Beiträgen von: !Mediengruppe Bitnik, Chris Kondek & Christiane Kühl, Ligna, Philip Widmann, N.N., N.N.

2. Teil: Vorstellung: 19. Mai 2018 | Kritikgespräch: 20.Mai 2018

Erstes Showing

Von und mit: Manuel Gerst, Sebastian König, Matthias Meppelink, Boris Nikitin.

1. Teil:  3.-5. Mai 2018, 20 Uhr

Das Versprechen / The Promise

Mit und von Dirk Cieslak, Ben Päffgen und Noa Carvajal.

 

Alle Credits fuer Freies Theater #1 – #5

Mit: Noa Carvajal | Dirk Cieslak | Julia Büki | Manuel Gerst | Annett Hardegen | Sebastian König | Chris Kondek & Christiane Kühl | Prof. Jan Lazardzig | Ligna | Mediengruppe Bitnik | Matthias Meppelink | Martina Neu | Federico Neri |  Boris Nikitin | primavera*maas | Ben Päffgen | Cornelius Puschke | Malte Scholz | Marcus Reinhardt | Nadine Vollmer | Philip Widmann | Christoph Wirth und andere

Eine Produktion von Dirk Cieslak | Annett Hardegen | Matthias Meppelink | Cornelius Puschke

Nadine Vollmer mit Vierte Welt, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Fonds Darstellende Künste.