Care Of Editions

Research | Presentation

 

Care Of Editions

Tresque (record release) | Sea Urchin | Baby Vulture

Sa. 26. Mai 2018

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Tresque

Tresque is the name of an almost forgotten medieval dance turned into “an idea of Techno”. Laurent Peter aka D’Incise enters the dance floor -site of the gathering- from the side, with an eye on traditions, construction of reality and fantasy, and the tension between statism and evolution. Coming from an extended artistic career as improvisor and experimental musician, Tresque returns to his roots that lie in dub music and the sound system culture. The pulse has been growing, slowly and deeply, shaping an idea of groove by reducing it to a simpler and shorter form. In circular movements, Tresque carves his music out of samples and amplified noises using dub techniques and influenced by musique concrète.

http://dincise.net/tresque

Sea Urchin

Using sound and light to create foggy, oneiric dub, Sea Urchin is the Berlin-based duo of Italian Francesco Cavaliere and Egyptian-Austrian Leila Hassan.

https://seaurchin.bandcamp.com/

Baby Vulture DJ

In a continuous search on the unexpected; pursuing a sonic way to create mind-bending states as a a way to come back to one self.

https://soundcloud.com/baby-vulture

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Language: Music

Freies Theater – Teil 2

Premiere | Performancereihe | Teil 2

ERSTES SHOWING

Von und mit: Manuel Gerst | Sebastian König | Matthias Meppelink | Boris Nikitin

 

Vorstellung: Sa 19.05.2018

Kritikgespräch: So 20.05.2018, 17 Uhr  

Jeweils 20 Uhr | Bar/Kasse 19:30 | Kombiticket für beide Veranstaltungen: Eintritt: 14 | 9 | 3 Euro

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Dieses ERSTES SHOWING klärt die Frage, wie wir uns die notwendige Freiheit verschaffen können, um gute Entscheidungen zu treffen. Dieses ERSTE SHOWING wird ein fertiges Stück sein. Es wird mit dem fertigen Stück nichts zu tun haben.

Es wird ein Abend über gestorbene Väter, unfreiwillig geborene Söhne und Atombomben.

Es wird alles, nur kein Abend über gestorbene Väter, unfreiwillige geborene Söhne und Atombomben. Die Frage, wie wir uns die nötige Freiheit zu möglichst subjektiven Entscheidungen verschaffen können, wird nicht geklärt werden. Ein permanentes Coming-Out.

Gastgeber des Abends: Marcus Reinhardt.

5. Teil: Sa. 10.11. | 20 Uhr | So. 11.11.2018

Say bye & dream on

Nadine Vollmer & Rima Najdi

4. Teil: Fr. 26.10 und Sa. 27.10

‘feels like haven‘ * irgendwas mit liebe

Von und mit Annett Hardegen, Marcus Reinhard, Malte Scholz und primavera*maas, Federico Neri, Martina Neu.

3. Teil: Sa 23.06.2018 + So 24.06.2018

„/me followed by an action“

Von Cornelius Puschke, mit Beiträgen von: !Mediengruppe Bitnik, Chris Kondek & Christiane Kühl, Ligna, Philip Widmann, N.N., N.N.

1. Teil:  3.-5. Mai 2018, 20 Uhr

Das Versprechen / The Promise

Mit und von Dirk Cieslak, Ben Päffgen und Noa Carvajal.

 

Alle Credits fuer Freies Theater #1 – #5

Mit: Noa Carvajal | Dirk Cieslak | Julia Büki | Manuel Gerst | Annett Hardegen | Sebastian König | Chris Kondek & Christiane Kühl | Prof. Jan Lazardzig | Ligna | Mediengruppe Bitnik | Matthias Meppelink | Martina Neu | Federico Neri |  Boris Nikitin | primavera*maas | Ben Päffgen | Cornelius Puschke | Malte Scholz | Marcus Reinhardt | Nadine Vollmer | Philip Widmann | Christoph Wirth und andere

Eine Produktion von Dirk Cieslak | Annett Hardegen | Matthias Meppelink | Cornelius Puschke

Nadine Vollmer mit Vierte Welt, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Fonds Darstellende Künste.

Freies Theater – Teil 1

Premiere Performancereihe | Video | Teil 1

 
Das Versprechen/The Promise


Do 03.05.2018 + Fr 04.05 + Sa 05.05.2018 | 20 Uhr | Bar/Kasse 19:30 Eintritt: 11 | 7 |3 Euro

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Dienstag, 17 April 2018, Vierte Welt, Berlin. 

Es ist Zeit zum Aufbruch. Get ready for the coming uprise. First Officer Ben und Princess Noa, zwei unerschrockene Absolventinnen der Royal Central School of Speech and Drama, London und ein alter nörgeliger Haudegen – Kommunist seit Geburt, Gewerkschafter bis 1974 und Theatermacher seit 1989 – beladen ein geräumiges Auto für das sinnigerweise mit dem Che Guevara Zitat “It’s time for another revolution …” geworben wird. 

Im Heck hinter dem Hundegitter stapeln sich Schlafsäcke und Allwetterkleidung. Im Fonds dagegen Hightech-Ausrüstung, ein magischer Gimbal und die GOPro, SmartPhones, fettige TUC-Kräcker, Möhren, Western-Klampfe, Zettel und natürlich das Rote Buch in der 16. Auflage bei Fischer TB 1968. 

Let’s go: Eine Fahrt Zurück in die Zukunft, back to the good old times of a possible future! Back to were the uprise startet once and died soon after. Watch your sticky fingers! And no Coke in this car, diszipliniert der Alte die Millennials (Generation X) – Jugend will erzogen werden. Aber alle drei sind sich einig: Es ist Zeit, sich auf den Weg zu machen. Ein Roadmovie beginnt und eine kleine Gemeinschaft formt sich auf der gemeinsamen Reise.

Hat unser französischer Freund recht, wenn er aufruft: Die Alten und die Jungen müssen sich zusammenrotten?! Vergesst die 30 – 60 Jährigen! Mit denen ist keine Zukunft zu machen. Also los gehts. Zurück in den Aufstand im Mai 1968. Als mit solidarischer Faust und im US Army Parker, im rhythmischen Lauf  durch die Straßen Körper und Seele der Republik weichgeklopft wurde.  Laufen! Halten! In die Hocke! Wieder von vorn: “ho ho ho chi minh!”. Als Frau Beate dem Nazi Abteilungsleiter und Bundeskanzler Herrn K. in aller Öffentlichkeit endlich die demütigende Ohrfeige verpassen konnte, die ihm gebührte. 

Der „wind of change“, der Wille zur Umwälzung und zur Emanzipation ist lange gekapert und hat sich im Mainstream – vom Porno bis zur Kreditkarte für die Frauen – vielfältig realisiert. Er hat sich in freudigen Konsumismus und Depression gewandelt. Am Markt sind wir alle konkurrenzlos gleich, während der größere Teil der Welt scheinbar in Despotie, Krieg und Elend versinkt.   

Einen Tag vor dem Theatertreffen 2018 laden Dirk CieslakNoa Carvajal und Ben Päffgen zu einem Road Trip zwischen „I can´t get nooo…“, “Mao- Mao” und “Despacito”… in die Vierte Welt. Gastgeber des Abends: Marcus Reinhardt.

Dramaturgie/ Mitarbeit: Christoph Wirth, Ausstattung primavera&maas, Technik: Johannes Maas.

Dank an Robert Bücking und Jörg Wagener.

 

Das Versprechen/The Promise ist die erste Produktion in der fünfteiligen Reihe Freies Theater. Mai – Nov. 2018

Gefördert durch  die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Fonds Darstellende Künste

5. Teil: Sa. 10.11. | 20 Uhr | So. 11.11.2018

Say bye & dream on

Nadine Vollmer & Rima Najdi

4. Teil: Fr. 26.10 und Sa. 27.10

‘feels like haven‘ * irgendwas mit liebe

Von und mit Annett Hardegen, Marcus Reinhard, Malte Scholz und primavera*maas, Federico Neri, Martina Neu.

3. Teil: Sa 23.06.2018 + So 24.06.2018

„/me followed by an action“

Von Cornelius Puschke, mit Beiträgen von: !Mediengruppe Bitnik, Chris Kondek & Christiane Kühl, Ligna, Philip Widmann, N.N., N.N.

2. Teil: Vorstellung: 19. Mai 2018 | Kritikgespräch: 20.Mai 2018

Erstes Showing

Von und mit: Manuel Gerst, Sebastian König, Matthias Meppelink, Boris Nikitin.

Freies Theater

Performancereihe | Video | Teil 1 – 5

 
 Freies Theater 

Fünf Erinnerungen, wie es werden könnte

Mai bis November 2018

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Freies Theater gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben. Oder? Es ist in jedem Fall eine Verheißung, an die man glaubt und an deren Einlösung man ständig in neuen Formationen und Projekten arbeitet.  Wieviel Ideologie und Hoffnung auch immer beteiligt sei – dieser Glauben an ein Freiheitsversprechen begründet sich in dem subjektiven Moment der Erfahrung von Freiheit, der einen herausreißt aus den eingeübten Praktiken und Sichtweisen des Alltags. Dieser oft schon lang zurückliegende Moment eignet sich, um viele Jahre später die eigene Praxis zu befragen und neu zu bestimmen.

Dirk Cieslak, Annett Hardegen, Matthias Meppelink, Cornelius Puschke und Nadine Vollmer gehen zurück auf Null. Sie vergewissern sich ihrer vergangenen Freiheitserfahrungen und finden sich zusammen, um in der Vierten Welt am Kottbusser Tor dieser flüchtigen Freiheit nachzugehen. In fünf Stücken, szenischen Einrichtungen oder Akten rekonstruieren sie mit zahlreichen Mitstreiterinnen das, was ein freies Theater gewesen sein könnte und unterziehen es damit einem Reality Check.

Zum Auftakt begeben sich zwei junge Absolventinnen der Royal Central School of Speech and Drama und Dirk Cieslak auf eine Reise. Es ist Zeit zum Aufbruch. Get ready for the coming uprise.

First Officer Ben und Princess Noa, zwei unerschrockene Absolventinnen der Royal Central School of Speech and Drama, London und ein alter nörgeliger Haudegen – Kommunist seit Geburt, Gewerkschafter bis 1974 und Theatermacher seit 1989 – beladen ein geräumiges Auto für das sinnigerweise mit dem Che Guevara Zitat “It’s time for another revolution …” geworben wird. 

Mit „Erstes Showing“ öffnet Matthias Meppelink gemeinsam mit Boris Nikitin, Manuel Gerst und Sebastian König für ein Wochenende die Probebühne des Gießener Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften am Kottbusser Tor.

Für „/me followed by an action“, dem dritten von fünf Teilen, untersucht Cornelius Puschke im Juni mit Beiträgen mehrerer Künstler*innen das Potenzial von Messengern für ein Theater, in dem das Publikum aktiv ist und handelt.

Im Herbst 2018 folgen Teil vier und fünf: Zuerst erinnert sich Annett Hardegen mit Malte Scholz und Prof. Jan Lazardzig, Professor für Theaterwissenschaften, an das Jahr 2000: zwischen Deleuze und Guattari, der Antipsychologie von La Borde und einer ewigen Schuld der Nazi-Erben suchen sie nach der Lücke zwischen dem Humanen und der Subjektivität. In diesem Spalt ist das Denken und die Kunst angeblich frei.

Im fünften und letzten Teil versammelt Nadine Vollmer Weggefährt*innen und Vorbilder und sucht in Abschieden und Neuanfängen nach dem Potential des freien Theaters, immer wieder von vorn zu beginnen. Denn: “Wir müssen das alles leider, leider, leider neu erfinden”.

5. Teil: Sa. 10.11. | 20 Uhr | So. 11.11.2018

Say bye & dream on

Nadine Vollmer & Rima Najdi

4. Teil: Fr. 26.10 und Sa. 27.10

‘feels like haven‘ * irgendwas mit liebe

Von und mit Annett Hardegen, Marcus Reinhard, Malte Scholz und primavera*maas, Federico Neri, Martina Neu.

3. Teil: Sa 23.06.2018 + So 24.06.2018

„/me followed by an action“

Von Cornelius Puschke, mit Beiträgen von: !Mediengruppe Bitnik, Chris Kondek & Christiane Kühl, Ligna, Philip Widmann, N.N., N.N.

2. Teil: Vorstellung: 19. Mai 2018 | Kritikgespräch: 20.Mai 2018

Erstes Showing

Von und mit: Manuel Gerst, Sebastian König, Matthias Meppelink, Boris Nikitin.

1. Teil:  3.-5. Mai 2018, 20 Uhr

Das Versprechen / The Promise

Mit und von Dirk Cieslak, Ben Päffgen und Noa Carvajal.

 

Alle Credits fuer Freies Theater #1 – #5

Mit: Noa Carvajal | Dirk Cieslak | Julia Büki | Manuel Gerst | Annett Hardegen | Sebastian König | Chris Kondek & Christiane Kühl | Prof. Jan Lazardzig | Ligna | Mediengruppe Bitnik | Matthias Meppelink | Martina Neu | Federico Neri |  Boris Nikitin | primavera*maas | Ben Päffgen | Cornelius Puschke | Malte Scholz | Marcus Reinhardt | Nadine Vollmer | Philip Widmann | Christoph Wirth und andere

Eine Produktion von Dirk Cieslak | Annett Hardegen | Matthias Meppelink | Cornelius Puschke

Nadine Vollmer mit Vierte Welt, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Fonds Darstellende Künste.