artiCHOKE  #8 | Samstag 17. Dezember 2016

Den Auftakt der artiCHOKE Lesereihe bilden in diesem Jahr die DichterInnen 

Alice Notley (US/FR), sissi tax (AUT/DE), Arno Calleja (FR) und Luke Roberts (UK). Ihre gelesenen Texte sowie Übersetzungen und kurze 

Einleitungen erscheinen auch diesmal in einem Booklet.


sissi tax, geboren 1954 in der steiermark, lebt seit 1982 in berlin. sie hat ein buch über marie luise fleiszer geschrieben, getrude stein und david markson übersetzt. die titel ihrer im droschl verlag erscheinenden prosa trilogie lauten: “manchmal immer”, “je nachdem”, “und so fort”, der trilogie vierter band: “vollkommenes unvollkommenes”. der titel des fünften bandes wird lauten: “stumm filme schauen”. jüngst, am instititut für buchkunst, leipzig erschienen: “the looks, not the books”.

s. t. ist mitglied des köflacher vereins zur rettung des umlauts, der forschungsgruppe winchester ’73 und des fc movie berlin.


Arno Calleja (1975) studierte Philosophie und begann Anfang der 2000er Jahre, in Zeitschriften zu veröffentlichen. Er lebt im Süden Frankreichs. U.a. erschienen von ihm “Criture”, inventaire-invention, 2006; “À la bétonnière”, éditions le Quartanier, 2007; “La performance”, Joca Seria, 2012; “La Femme”, Derrière la salle de bains, 2013 und kürzlich “Sous la forêt”, Le Nouvel Attila, 2017. Gemeinsam mit Laura Vazquez leitet er die Revue Muscle.


Von Luke Roberts erschienen mehrere Chapbooks u.a. “False Flags” (2011), “Left Helicon” (2014), “Keep All Your Friends” (2014), “To My Contemporaries” (2015) und “Sorbet” (i.E. 2017). Im Rahmen seiner literaturwissenschaftlichen Tätigkeit schrieb er u.a. die Monographie “Barry MacSweeney and the Politics of Post-War British Poetry: Seditious Things” (2017).


Alice Notley wurde in Arizona geboren und lebt in Paris. In den späten 60ern und frühen 70ern lebte sie in der Lower East Side in New York und wurde zu einer wesentlichen Größe der zweiten Generation der sogenannten New York School. Insbesondere Langgedichte wie “Descent of Alette”, in dem Dantes Inferno und die epische Form durch ihrer eigenen visionäre Poetik neu geschrieben werden, machten sie seither zu einer zentralen feministischen Figur US-amerikanischer Lyrik. Sie veröffentlichte mehr als 20 Gedichtbände. Ihr Band “Mysteries of Small Houses” (1998) wurde für den Pulitzer Preis nominiert. Sie erhielt den Griffin Poetry Preis, den Los Angeles Times Book Award für Lyrik, sowie eine Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters. 2006 erschien “Grave of Light, New and Selected Poems, 1970-2005” bei Wesleyan University Press. Ihre letzter Gedichtband, “Certain Magical Acts” wurde 2016 von Penguin veröffentlicht und gewann den Ruth Lilly Poetry Preis.



artiCHOKE  #7 | Samstag 17. Dezember 2016


zur ARTICHOKEJAHRESABSCHLUSSVERANSTALTUNG (artiCHOKE #7) gibt es LESUNGEN & PERFORMANCES  (für lau) von ELKE ERB (DE) & FRANCESCA LISETTE (UK) &

LISA ROBERTSON (CAN). und wie immer ESSEN (warm & erschwinglich) und HEFTE (mit übersetzungen & einführenden texten)


Englisch & Deutsch


LISA ROBERTSON ist eine Kanadische Dichterin und in Frankreich ansässig. U.a. schrieb sie „Debbie. An Epic“, „R’s Boat“, „The Men. A Lyric Book“, „Nilling. Prose“ und „Cinema of the Present". Jüngst erschien ihr letzter Band „Three Summers“ bei Coach House Books.


ELKE ERB: geboren 1938 in Scherbach / Voreifel, 1949 Umzug nach Halle / DDR, ab 1966 freischaffende Autorin in Berlin. Kurzprosa, Lyrik, prozessuale Texte („Winkelzüge oder Nicht vermutete, aufschlußreiche Verhältnisse“, 1991).

Zahlreiche Übersetzungen und Nachdichtungen, vor allem aus dem Russischen, und Herausgaben. Zuletzt erschienen „die crux“ (Prosa, 2003) und „Gänsesommer“ (Gedichte u. Kurzprosa, 2005). Sowie „Sonanz“ – Gedichte (Urs Engeler Editor 2008), „Meins“ – Gedichte (roughbooks 2010) und "Gedichte und Kommentare (poetenladen 2016).


FRANCESCA LISETTE ist Schriftstellerin und Performancekünstlerin. Ihr Buch Teens wurde 2012 von Mountain Press veröffentlicht. Kürzlich erschienen Arbeiten von ihnen in „Out of Everywhere 2: Linguistically Innovative Poetry by Women“ (Reality Street, 2015) und online auf COVEN Berlin. Francesca hat Lesungen und Performances in Großbritannien, Europa und auch in den USA gemacht. Derzeit lebt, arbeitet und performt Lisette in Berlin und studiert und praktiziert Astrologie.

http://francesca-lisette.tumblr.com




artiCHOKE  #6 | Samstag 10. September 2016


Die 6. Ausgabe der artiCHOKE Lesereihe wird mit den DichterInnen Chus Pato (ESP), Jèssica Pujol Duran (ESP/UK), Juan Diego Otero (COL/DE) und Tabea Xenia Magyar (CH/DE) mindestens auf vier Sprachen statt finden. Wie immer gibt es etwas erschwingliches zu Essen und ein Heft mit Arbeiten der DichterInnen, Übersetzungen und kurzen Einleitungen.


Galicisch, Spanisch, Englisch, Deutsch


Jèssica Pujol Duran lebt in London. 2014 war sie Gastdichterin an der University of Surrey. Sie ist Verlegerin von Alba Londres, einer Zeitschrift für Übersetzung, die sich auf britische, spanische und lateinamerikanische Literatur spezialisiert. Sie schreibt auf Katalanisch, Englisch und Spanisch und ihre Gedichte und Übersetzungen erschienen in Zeitschriften wie Tripwire, Datableed, Sibila, Kokoro, Hi Zero, onedit, Crater, La tribu de Frida und Summerstock und Anthologien wie Dark Would: anthology of language art und Donzelles de l’any 2000. Auf Englisch veröffentlichte sie zwei Chapbooks: Now Worry (Department, 2012) und Every Bit of Light (Oystercatcher Press, 2012); ein Buch auf Katalanisch: El país pintat (El pont del petroli, 2015). Ihr spanisches Buch Entrar es tan difícil salir mit Übersetzungen von William Rowe wird demnächst bei Veer Books erscheinen.


Chus Pato (Ourense, 1955) ist eine der wichtigsten Stimmen zeitgenössischer galizischer Dichtung. Zwischen 1991 und 2013 sind von ihr zehn Gedichtbände erschienen, u.a. die Pentalogie Decrúa, antes método,  zu der m-Talá (2000), Charenton (2004), Hordas de escritura (2008), Secesión (2009) und Carne de Leviatán (2013) gehören. Ihre Arbeiten wurden in mehrere Sprachen übertragen und genießen dank der Übersetzungen durch die kanadische Dichterin Erin Mouré im englischsprachigen Raum hohes Ansehen.


Jèssica Pujol Duran lebt in London. 2014 war sie Gastdichterin an der University of Surrey. Sie ist Verlegerin von Alba Londres, einer Zeitschrift für Übersetzung, die sich auf britische, spanische und lateinamerikanische Literatur spezialisiert. Sie schreibt auf Katalanisch, Englisch und Spanisch und ihre Gedichte und Übersetzungen erschienen in Zeitschriften wie Tripwire, Datableed, Sibila, Kokoro, Hi Zero, onedit, Crater, La tribu de Frida und Summerstock und Anthologien wie Dark Would: anthology of language art und Donzelles de l’any 2000. Auf Englisch veröffentlichte sie zwei Chapbooks: Now Worry (Department, 2012) und Every Bit of Light (Oystercatcher Press, 2012); ein Buch auf Katalanisch: El país pintat (El pont del petroli, 2015). Ihr spanisches Buch Entrar es tan difícil salir mit Übersetzungen von William Rowe wird demnächst bei Veer Books erscheinen.


Chus Pato (Ourense, 1955) ist eine der wichtigsten Stimmen zeitgenössischer galizischer Dichtung. Zwischen 1991 und 2013 sind von ihr zehn Gedichtbände erschienen, u.a. die Pentalogie Decrúa, antes método,  zu der m-Talá (2000), Charenton (2004), Hordas de escritura (2008), Secesión (2009) und Carne de Leviatán (2013) gehören. Ihre Arbeiten wurden in mehrere Sprachen übertragen und genießen dank der Übersetzungen durch die kanadische Dichterin Erin Mouré im englischsprachigen Raum hohes Ansehen.



artiCHOKE  #5 | Samstag 18.06.2016

Im Juni geht es weiter mit artiCHOKE. Die fünfte Veranstaltung der Lesereihe für Lyrik und Poetik, diesmal in vergrößerter Form:


Mit einem Theaterstück von Lucy Beynon und Lisa Jeschke,

zwei Lesungen mit Texten von Jackqueline Frost und Rob Halpern und mit gutem Essen.


Lisa Jeschke and Lucy Beynon live in London. This new piece, The Tragedy of Theresa May, is a sequel to their 2013 show David Cameron. Theresa May is the British Home Secretary, in charge of immigrants and police.


Jackqueline Frost ist Autorin von The Antidote (Compline Editions), sowie mehrerer Chapbooks: The Soft Appeal (Nous-Zot Press), You Have the Eyes of a Martyr (O’Clock Press) und zuletzt Young Americans (Solar Luxuriance US, Defector UK). Ihre Arbeit erschien u.a. in Rethinking Marxism, BOMB Magazine, Lana Turner, FanZine, Pez Espiral und LIES: a Journal of Materialist Feminism.


Common Place (Ugly Duckling Presse 2015) ist der neuste Gedichtband Rob Halperns. Andere Veröffentlichungen sind u.a. Music for Porn (Nightboat 2013), Disaster Suites (Palm Press 2009) und Rumored Place (Krupskaya 2006). Gemeinsam mit Taylor Brady verfasste er zudem das Langgedicht Snow Sensitive Skin, welches von Displaced Press neu aufgelegt wurde. Jüngste Aufsätze und Übersetzungen sind bei der Chicago Review, Journal of Narrative Theory und The Claudius App erschienen. Derzeit lebt Rob zwischen San Francisco und Ypsilanti, Michigan, wo er an der Eastern Michigan University und im Huron Valley Frauengefängnis unterrichtet.  



artiCHOKE  #4 | Samstag 30.04.2016

im April geht es weiter mit artiCHOKE und der vierten Veranstaltung der Lesereihe für Lyrik und Poetik, diesmal mit Nathalie Quintane und Antoine Hummel.  


Bei artiCHOKE begegnen sich AutorInnen aus deutsch- und anderssprachigen Kontexten, deren Schnittpunkte Diskussion und Austausch versprechen.


Zu jeder Veranstaltung erscheint ein Booklet mit exemplarischen Arbeiten, einer kurzen kritischen Einführung und Übersetzungen. 


Tonaufzeichnungen vergangener Veranstaltungen sind hier zu finden.


Nathalie Quintane lebt und schriebt in Digne les Bains, wo sie auch als Hochschullehrerin tätig ist. Ihre dichterische und politische Satire wurde u.A. bei P.O.L. und La Fabrique veröffentlicht. Berüchtigt ist sie u.A. dafür, mit großer Mühe versucht zu haben, in ihrem Garten sowohl Tomaten als auch Aufstände gedeihen zu lassen (siehe Tomates, P.O.L., 2010).  


Antoine Hummel kommt aus Paris und lebt in Berlin. Seit 10 Jahren wird er von seinem Blog veröffentlicht, so z.B. auch sein Querschnitt durch Alles. Auf Englisch erschienen seine Texte bei Veer Books, und auf Deutsch, Französisch und Englisch auch bei Rad Für Alle.



artiCHOKE  #3 | Do. 04. Feb. 2016

CHRISTINA CHALMERS

ULF STOLTERFOHT

SEAN BONNEY


artiCHOKE startet 2016 mit einer Lesung von Christina Chalmers (UK), Ulf Stolterfoht (DE) and Sean Bonney (UK/DE).

artiCHOKE is starting 2016 with a reading by Christina Chalmers (UK), Ulf Stolterfoht (DE) and Sean Bonney (UK/DE).


Christina Chalmers Gedichte erschienen u.A. auf und in  The Claudius App., Hi Zero, SCREE und kürzlich in Asphodel; ihr Buch WORK SONGS wurde 2013 bei Shit Valley veröffentlicht.

Christina Chalmers poems have appeared in and on The Claudius App., Hi Zero, SCREE, and most recently Asphodel, amongst other places; her book WORK SONGS came out from Shit Valley Verlag in 2013.



Ulf Stolterfoht, geboren 1963 in Stuttgart, lebt in Berlin. Lyriker und Übersetzer.

Zuletzt erschienen "was branko sagt", Ostheim/Rhön: Verlag Peter Engstler 2014 und "neu-jerusalem", Berlin: kookbooks 2015. Stolterfoht ist Knappe der Lyrikknappschaft Schöneberg, Mitglied des Impro-Kollektivs Das Weibchen und betreibt den kleinen Verlag

BRUETERICH PRESS.


Ulf Stolterfoht was born in 1963 in Stuttgart and lives in Berlin. A poet and translator, his most recent publications are “was branko sagt”, Ostheim/Rhön: Verlag Peter Engstler 2014 and “neu-jerusalem”, Berlin: kookbooks 2015. Stolterfoht is squire of the Schöneberg Poetry Miners’ Guild, member of the improv collective Das Weibchen and runs the small press BRUETERICH PRESS.



Sean Bonneys Letters Against the Firmament erschien Ende 2015 bei Enitharmon Press. Nach einem langjährigen Aufenthalt in London zog er vor Kurzem nach Berlin, wo er an einem Buch über die anarchistische Dichterin Diane di Prima arbeitet. Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt.


Sean Bonney's "Letters Against the Firmament" was published in late 2015. After many years living in London he has recently moved to Berlin, where he is working on a book about the anarchist poet Diane di Prima. His work has been translated into several languages.



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artiCHOKE # 15 | Freitag 22.02.19

Artichoke #15 mit Angélica Freitas (BR) | Lütfiye Güzel (DE) | Ann Cotten (AU/DE) und Holly Pester (UK).

Die letzte Veranstaltung der 2018/19 Ausgabe von artiCHOKE mit Angélica Freitas (BR) | Lütfiye Güzel (DE) | Ann Cotten (AU/DE) und Holly Pester (UK).

In englischer, portugiesischer und deutscher Sprache.

Mit großzügiger Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa


artiCHOKE #14

Anne Boyer, Lyrikerin und Essayistin, stammt aus Kansas City. U.a. veröffentlichte sie die Gedichtbände "The Romance of Happy Workers", "My Common Heart und Garments Against Women". Zuletzt erschien "A Handbook of Disappointed Fate", eine Sammlung von Essays, Fabeln und Ephemera. "The Undying", Memoiren, die von Krebs, Pflege und der Erfahrung des eigenen Körpers in der Geschichte handeln, wird nächstes Jahr bei FSG (US) und Penguin (UK) erscheinen. 2018 wurde sie von der Foundation for Contemporary Arts mit dem Cy Twombly Award for Poetry ausgezeichnet und ihr Band Garments Against Women gewann 2016 den CLMP award. Derzeit ist sie Fellow der Judith E. Wilson Stiftung für Lyrik der Cambridge University und Dozentin für Liberal Arts am Kansas City Art Institute, wo sie Literatur, Philosophie und Kreatives Schreiben unterrichtet. 


Nat Raha ist Lyrikerin und trans/queer Aktivistin. Sie lebt in Edinburgh, Schottland, hat zahlreiche unabhängige Publikationen veröffentlicht sowie drei Gedichtbände "of sirens/body & faultlines" (Boiler House Press, 2018), "countersonnets" (Contraband Books, 2013) and "Octet" (Veer Books, 2010). Derzeit promoviert sie über queeren Marxismus und zeitgenössische Lyrik an der University of Sussex und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsprojekt Cruising the Seventies: Unearthing Pre-HIV/AIDS queer sexual cultures am Edinburgh College of Art. Sie ist Mitherausgeberin der Fanzine Radical Transfeminism. 


Rafael Mantovani, 1980 in São Paulo geboren, lebt derzeit in Berlin und Porto. Seine Gedichte wurden in diversen Print- und Onlinepublikationen veröffentlicht, u.A. "Modo de usar & Co.", "escamandro", "Enfermaria 6", "Leopardskin and Limes", "Stadtsprachen", "Lado 7", "Rosa" und "Opiniães". Er hat an zahlreichen Festivals und Literatur-Events teilgenommen, darunter die Latinale (2013), Queer Stories in Another Country (2015), das Stadtsprachen Festival (2016), die Hafenrevue Reloaded (2017), das Poesiefestival Berlin (2017), der Printemps Littéraire Brasilien (2018) und das Pisa Book Festival (2018). 2011 wurde sein Buch "Cão" bei Hedra (São Paulo) veröffentlicht. Sein nächstes Buch soll 2019 erscheinen.


Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa


artiCHOKE #13

13. Auflage der mehrsprachigen Lyriklesung in der Vierten Welt in Berlin - Kreuzberg.

artiCHOKE ist eine Lese- und Publikationsreihe für zeitgenössische Lyrik und Übersetzung.  

AutorInnen aus verschiedenen literarischen und kulturellen Kontexten lesen aus ihren Werken; Übersetzungen und einleitende Texte zu ihrer Arbeit erscheinen in der veranstaltungsbegleitenden Publikation.

Diesmal mit FRANCES KRUK (PL/CA) | KINGA TÓTH (HU/DE) | FÁTIMA VÉLEZ (COL/US)


MIt freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa


artiCHOKE #12 | Sonntag 3. Juni 2018


Hurra! Die artiCHOKE Lesereihe geht auch 2018 weiter! Diesmal mit:


Birgit Kreipe, geboren in Hildesheim, arbeitete zunächst als Buchhändlerin und studierte später Psychologie und Neuere Deutsche Literatur in Marburg, Wien und Göttingen. Neben ihrer klinischen Tätigkeit veröffentlichte sie Gedichte u.a. in der „FAZ“, in „Lichtungen“, „Ostragehege“ und „Edit“, und im „Jahrbuch der Lyrik“. Ihr Gedichtband „schönheitsfarm“ erschien 2012 im Verlagshaus J. Frank. 2016 erschien ihr jüngster Band „soma” bei kookbooks.


Jackie Wang ist Lyrikerin und Theoretikerin, Performerin und Antigefängnis-Aktivistin. 2018 erschien ihr Buch „Carceral Capitalism“ bei Semiotext(e). Des Weiteren ist sie Autorin zahlreicher Chapbooks, u.a. „On Being Hard Femme“, „Memoirs of a Queer Hapa“, „The Phallic Titty Manifesto“ und „Tiny Spelunker of the Oneiro-Womb“ (Capricious). Zur Zeit promoviert sie an der Harvard University in African Studies und African American Studies.


Samuel Solomon ist gebürtiger New Yorker und Autor der Gedichtbände „Life of Riley“ (Bad Press 2012) und „Special Subcommittee“ (Commune Editions 2018). Gemeinsam mit Jennifer Kronovet und Faith Jones übersetzte er „The Acrobat: Selected Poems of Celia Dropkin“ (Tebot Bach, 2014). Er unterrichtet an der University of Sussex und ist Leiter des Centre for the Study of Sexual Dissidence.


Mit großzügiger Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.


artiCHOKE #11 | Samstag 16. Dezember 2017

mit Lesungen und Performances von Monika Rinck (DE), Lisa Jeschke (DE), Verity Spott (UK) und Olivier Nourisson (FR). Gedichte sowie Übersetzungen und kurze Einleitungen erscheinen auch diesmal in einem Booklet.


Monika Rinck studierte Religionswissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik. Seit 1989 veröffentlichte sie ihre Lyrik in diversen Verlagen. Bei kookbooks erschien im Frühjahr 2012 ihr jüngster Lyrikband „HONIGPROTOKOLLE“, für den sie den Huchel-Preis erhielt. Im Frühjahr 2015 folgte „RISIKO & IDIOTIE, Streitschriften“, im selben Verlag. Monika Rinck ist Mitglied im P.E.N.-Club, der Lyrikknappschaft Schöneberg, der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2015 erhielt Monika Rinck den Kleist-Preis und 2017 den Ernst-Jandl-Preis. Im Jahr 2017 kuratierte sie das Festival POETICA in Köln. Sie übersetzt gemeinsam mit Orsolya Kalász aus dem Ungarischen, kooperiert mit Musikern und Komponisten und arbeitet als Dozentin. In Kürze erscheint der Prosaband „KRITIK DER MOTORKRAFT“ im brüterich Verlag.


Verity Spott schreibt, performt, musiziert und arbeitet als Pflegekraft in Brighton. Von Spott erschienen u.a. „Mutiny Aboard the the RV Felicity“ (Tipped Press i.E.), „Kate's Dream Diamond Anti-Fatigue Matting Surface“ (Crater Press), „We Will Bury You“ (Veer Books), „Click Away Close Door Say“ (Contraband), „Trans* Manifestos“ (Shift Valley), „Balconette“ (Veer Books) und „Gideon“ (Barque Press). Verity Spott tritt in Soloperformances und mit der Improvisationsgruppe Wolf Kid Theatre auf. Spott spielt Cello in Improvisationsgruppen wie Four Manatees und performt Ton-Collagen mit Binnsclagg.


Lisa Jeschke und Lucy Beynon machen gemeinsam Theater. Derzeit schreiben sie das Stück „The Decline and Fall of the Home Office“ (Verfall und Untergang des Innenministeriums), aus dem Lisa Jeschke an diesem Abend lesen wird. 


Olivier Nourisson entwirft seit zwanzig Jahren künstlerische Formen an den Grenzen der Welten. Indem er die Fragmentierung von Wissen und Fakultäten infrage stellt, produziert er unerwartete Assoziationen und eröffnet neue Räume. 

2010 entwickelte er Fashion Garage, 2014 den Verlag und Lesungen “anti-Aufklärung” und 2017 das Magazin „Architecture & Poésie“. Seit 2014 arbeitet er regelmäßig in Orten der psychiatrischen Versorgung.


Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


Englisch, Deutsch, Französisch


artiCHOKE  #10 | Sonntag 22. Oktober 2017


Daniela Seel, geboren 1974 in Frankfurt/M., lebt als Dichterin und Verlegerin von kookbooks in Berlin und Frankfurt/M. Daneben arbeitet sie u.a. als freie Lektorin, veranstaltet, unterrichtet, juriert und übersetzt, zuletzt Lisa Robertson und Rozalie Hirs. Sie ist aktiv bei KOOK e.V. und im Netzwerk freie Literaturszene Berlin, hat dazu zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, u.a. mit dem Illustrator Andreas Töpfer und dem Tänzer David Bloom. Daniela Seel veröffentlichte die Gedichtbände „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ (kookbooks 2011) und „was weißt du schon von prärie”, (kookbooks 2015), sowie gemeinsam mit Frank Kaspar das Radiofeature „was weißt du schon von prärie”, SWR/DLF 2015.


Miguel Cardoso, 1976 in Lissabon geboren, ist Lyriker und Übersetzer. Er ist Mitglied des Kollektivs „Unipop“ und Mitarbeiter der Zeitschrift „Imprópria“. Seine Gedichte erschienen  u.a. in  „Textos & Pretextos”, „Relâmpago, Intervalo”, „Flanzine” und „Gratuita” sowie auf dem Blog „Enfermaria 6” und im Sammelband „Hidra“ (Língua Morta, 2015). Von ihm erschienen sieben Gedichtbände: „Que se diga que vi como a faca corta“ (Mariposa Azual, 2010), „Pleno Emprego“ (Douda Correria, 2013), „Os engenhos necessários“ (&etc, 2014), „Fruta Feia“ (Douda Correria, 2014), „À Barbárie seguem-se os estendais“ (&etc, 2015), „Víveres“ (Tinta da China, 2016) und „Mais de mil anos“ (Douda Correria, 2017). Er lebt und arbeitet in Lissabon.


Sarah Hayden veröffentlichte die Chapbooks  „Exteroceptive” (Wild Honey), „System Without Issue” (Oystercatcher) und „Turnpikes” (Sad Press). Ihre Gedichte erschienen u.a. in „Golden Handcuffs Review”, „Steamer”, „Internal Leg”, „Cutlery Review”, „Tripwire” und auf „datableed”. Des Weiteren kooperiert sie mit bildenden Künstlern und schreibt Texte für Performances. Sie unterrichtet am Institut für Anglistik der University of Southampton, wo sie das Zentrum für Moderne und Zeitgenössische Literatur leitet und die Lesereihe Entropics organisiert.


Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


Englisch, Deutsch, Portugiesisch


artiCHOKE  #9 | Sonntag 9. Juli 2017


Don Mee Choi ist die Autorin von „Hardly War“ (Wave Books, 2016), “The Morning News Is Exciting” (Action Books, 2010) und des Chapbooks „Petite Manifesto” (Vagabond, 2014) sowie eines Pamphlets mit Aufsätzen „Freely Frayed,ㅋ=q, Race=Nation” (Wave Books, 2014). Sie übersetzt zeitgenössische koreanische Lyrikerinnen. Ihre Übersetzung von Kim Hyesoons „Autobiography of Death“ wird 2019 bei New Directions erscheinen. Sie wurde u.a. mit dem Whiting Writers Award, dem Lannan Literary Fellowship und dem Lucien Stryk Translation Preis ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet sie als Herausgeberin zusammen mit Joshua Beckmann an einem Buch des avantgardistischen koreanischen Lyrikers der 30er Jahre Yi Sang. Choi wurde in Seoul geboren und kam über Hongkong in die Vereinigten Staaten. Derzeit lebt sie in Seattle. Zudem übersetzt sie für das International Women’s Network Against Militarism.


Adelaide Ivánova (1982, Recife) ist brasilianische Aktivistin und Journalistin. Sie arbeitet dabei als Lyrikerin, Photographin, Übersetzerin und als Herausgeberin. Von ihr erschienen drei Bücher: „autotomy“ (...) (São Paulo: Pingado-Prés, 2014), „Polaróides“ (Recife: Césarea, 2014) und „O martelo“ (Lissabon: Douda Correria, 2016/Rio de Janeiro: Garupa, 2017). Derzeit gibt sie das anarchistische-feministische Magazin „MAIS PORNÔ, PVFR!“ heraus und schreibt für „Revista Pessoa“ einen monatlichen Beitrag über in Deutschland lebende, nicht-deutsche LyrikerInnen. Ivánova pendelt zwischen Berlin und Köln.


Mara Genschel, geboren 1982 in Bonn, lebt derzeit in Stuttgart. Studium an der Hochschule für Musik Detmold und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2012 startete sie ihr eigenes Publikationskonzept „Referenzfläche“, in dem sie Texte mit handschriftlichen und anderen manuellen Eingriffen realisiert und in kleinen Auflagen zum Selbstkostenpreis vertreibt. Bisher erschienen fünf Ausgaben. Der 2015 von Bertram Reinecke herausgegebene Materialband „Mara Genschel Material“ enthält Faksimiles dieser Arbeiten sowie begleitende Essays von Kritikern und Kollegen. Weitere Einzelveröffentlichungen: „Tonbrand Schlaf“ (2008), „Vom Nachtalpenweg” (2009), „Cute Gedanken” (2017) und zuletzt das Hörspiel „Villa Genschel” (2017).

https://referenzflaeche.com/

https://hoeherevasen.wordpress.com/


Sian Vates Gedichte sind in „Cordite“, „otoliths“ und „Chalk“ erschienen. Ihr Chapbook „end motion / manifest“ wurde 2015 von Bulky News Press veröffentlicht. Sie wurde in Bathurst, New South Wales geboren und lebt derzeit in Melbourne, wo sie für den Gewerkschaftsbund und als Redakteurin der Literaturzeitschrift „Overland“ arbeitet.

Mit großzügiger Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


artiCHOKE Leitung 2016 - 2019:

Charlotte Thießen & Joel Scott


Tonaufzeichnungen vergangener Veranstaltungen sind hier zu finden.