Lesereihe Lyrik und Poetik


artiCHOKE

[ Seit Feb. 2016 [at] Vierte Welt ]


In der Berliner Lesereihe für Lyrik und Poetik begegnen sich AutorInnen aus deutsch- und anderssprachigen Kontexten, deren Schnittpunkte Diskussion und Austausch versprechen.

Zu jeder Veranstaltung erscheint ein Booklet mit exemplarischen Arbeiten, einer kurzen kritischen  Einführung und Übersetzungen.


The reading series, based in Berlin, features poetry and discussions on poetics. The series aims to bring together poets both from the German-speaking context and from other countries/languages, whose work offers points of intersection, and can spark discussion and exchange.

Each reading will be accompanied by a small booklet that will include a work sample from the poets, as well as a short critical introduction and translations.


artiCHOKE is now hosted by the Vierte Welt and supported by the Berliner Senat.

Gefördert vom Berliner Senat.


Zu jeder Veranstaltung erscheint ein Booklet mit exemplarischen Arbeiten, einer kurzen kritischen Einführung und Übersetzungen.


Leitung: Charlotte Thießen & Joel Scott





artiCHOKE #10


Daniela Seel, geboren 1974 in Frankfurt/M., lebt als Dichterin und Verlegerin von kookbooks in Berlin und Frankfurt/M. Daneben arbeitet sie u.a. als freie Lektorin, veranstaltet, unterrichtet, juriert und übersetzt, zuletzt Lisa Robertson und Rozalie Hirs. Sie ist aktiv bei KOOK e.V. und im Netzwerk freie Literaturszene Berlin, hat dazu zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, u.a. mit dem Illustrator Andreas Töpfer und dem Tänzer David Bloom. Daniela Seel veröffentlichte die Gedichtbände „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ (kookbooks 2011) und „was weißt du schon von prärie”, (kookbooks 2015), sowie gemeinsam mit Frank Kaspar das Radiofeature „was weißt du schon von prärie”, SWR/DLF 2015.


Miguel Cardoso, 1976 in Lissabon geboren, ist Lyriker und Übersetzer. Er ist Mitglied des Kollektivs „Unipop“ und Mitarbeiter der Zeitschrift „Imprópria“. Seine Gedichte erschienen  u.a. in  „Textos & Pretextos”, „Relâmpago, Intervalo”, „Flanzine” und „Gratuita” sowie auf dem Blog „Enfermaria 6” und im Sammelband „Hidra“ (Língua Morta, 2015). Von ihm erschienen sieben Gedichtbände: „Que se diga que vi como a faca corta“ (Mariposa Azual, 2010), „Pleno Emprego“ (Douda Correria, 2013), „Os engenhos necessários“ (&etc, 2014), „Fruta Feia“ (Douda Correria, 2014), „À Barbárie seguem-se os estendais“ (&etc, 2015), „Víveres“ (Tinta da China, 2016) und „Mais de mil anos“ (Douda Correria, 2017). Er lebt und arbeitet in Lissabon.


Sarah Hayden veröffentlichte die Chapbooks  „Exteroceptive” (Wild Honey), „System Without Issue” (Oystercatcher) und „Turnpikes” (Sad Press). Ihre Gedichte erschienen u.a. in „Golden Handcuffs Review”, „Steamer”, „Internal Leg”, „Cutlery Review”, „Tripwire” und auf „datableed”. Des Weiteren kooperiert sie mit bildenden Künstlern und schreibt Texte für Performances. Sie unterrichtet am Institut für Anglistik der University of Southampton, wo sie das Zentrum für Moderne und Zeitgenössische Literatur leitet und die Lesereihe Entropics organisiert.


Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


Englisch, Deutsch, Portugiesisch



Archiv


artiCHOKE  #9 | Sonntag 9. Juli 2017


Don Mee Choi ist die Autorin von „Hardly War“ (Wave Books, 2016), “The Morning News Is Exciting” (Action Books, 2010) und des Chapbooks „Petite Manifesto” (Vagabond, 2014) sowie eines Pamphlets mit Aufsätzen „Freely Frayed,ㅋ=q, Race=Nation” (Wave Books, 2014). Sie übersetzt zeitgenössische koreanische Lyrikerinnen. Ihre Übersetzung von Kim Hyesoons „Autobiography of Death“ wird 2019 bei New Directions erscheinen. Sie wurde u.a. mit dem Whiting Writers Award, dem Lannan Literary Fellowship und dem Lucien Stryk Translation Preis ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet sie als Herausgeberin zusammen mit Joshua Beckmann an einem Buch des avantgardistischen koreanischen Lyrikers der 30er Jahre Yi Sang. Choi wurde in Seoul geboren und kam über Hongkong in die Vereinigten Staaten. Derzeit lebt sie in Seattle. Zudem übersetzt sie für das International Women’s Network Against Militarism.


Adelaide Ivánova (1982, Recife) ist brasilianische Aktivistin und Journalistin. Sie arbeitet dabei als Lyrikerin, Photographin, Übersetzerin und als Herausgeberin. Von ihr erschienen drei Bücher: „autotomy“ (...) (São Paulo: Pingado-Prés, 2014), „Polaróides“ (Recife: Césarea, 2014) und „O martelo“ (Lissabon: Douda Correria, 2016/Rio de Janeiro: Garupa, 2017). Derzeit gibt sie das anarchistische-feministische Magazin „MAIS PORNÔ, PVFR!“ heraus und schreibt für „Revista Pessoa“ einen monatlichen Beitrag über in Deutschland lebende, nicht-deutsche LyrikerInnen. Ivánova pendelt zwischen Berlin und Köln.



Mara Genschel, geboren 1982 in Bonn, lebt derzeit in Stuttgart. Studium an der Hochschule für Musik Detmold und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2012 startete sie ihr eigenes Publikationskonzept „Referenzfläche“, in dem sie Texte mit handschriftlichen und anderen manuellen Eingriffen realisiert und in kleinen Auflagen zum Selbstkostenpreis vertreibt. Bisher erschienen fünf Ausgaben. Der 2015 von Bertram Reinecke herausgegebene Materialband „Mara Genschel Material“ enthält Faksimiles dieser Arbeiten sowie begleitende Essays von Kritikern und Kollegen. Weitere Einzelveröffentlichungen: „Tonbrand Schlaf“ (2008), „Vom Nachtalpenweg” (2009), „Cute Gedanken” (2017) und zuletzt das Hörspiel „Villa Genschel” (2017).

https://referenzflaeche.com/

https://hoeherevasen.wordpress.com/


Sian Vates Gedichte sind in „Cordite“, „otoliths“ und „Chalk“ erschienen. Ihr Chapbook „end motion / manifest“ wurde 2015 von Bulky News Press veröffentlicht. Sie wurde in Bathurst, New South Wales geboren und lebt derzeit in Melbourne, wo sie für den Gewerkschaftsbund und als Redakteurin der Literaturzeitschrift „Overland“ arbeitet.



Mit freundlicher Unterstützung des HKF.


Aktuell: Sonntag 22. Oktober 2017 | 20:00 | Einlass 19:30 | Eintritt frei [ Essen 3 € ]