Debatte

Gelbe Westen, grüne Pfeifen.

Wie könnte eine Klimabewegung aussehen, die nicht das große „Wir“ beschwört, sondern die Klassenfrage ernst nimmt?

Eine Veranstaltung der Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft mit den

Workers for Future aus Leipzig.


Fr. 13.12.2019 | 19:30 | Eintritt frei


DIe Bergarbeiter, die sich gegen die Proteste im Hambacher Forst gestellt haben, und die Bewegung der französischen Gelbwesten, die sich an einer geplanten Erhöhung der Benzinsteuer entzündet hat, scheinen es deutlich zu zeigen: Die Arbeiterklasse ist ein konservatives Element geworden, dringend nötigen Maßnahmen gegen den Klimawandel stellt sie sich offensiv entgegen.

Diesem Bild widersprechen die (Future) Workers for Future: Das populistische Schema „ökologische Elite versus konservative Produktionsarbeiter“ wird medial aufgebauscht, es gibt durchaus proletarische Unterstützung für Umweltschutzmaßnahmen. Eine Klimabewegung aber, die Investitionsprogramme für grüne Kapitalisten durch Verarmung von Lohnabhängigen finanzieren will, kann kaum auf deren Zuspruch hoffen.

Gegen das große klassenneutrale Wir, das in der Klimabewegung beschworen wird, wollen wir über die Möglichkeiten einer sozialrevolutionären Orientierung in den aktuellen Protesten diskutieren.


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